Bessere Chancen für gesunde Milchzähne – von Anfang an

Ab Juli 2019 ist es soweit: Gesetzlich versicherte Eltern können sich bereits ab dem 6. Lebens- monat ihres Kindes vom Zahnarzt zur Pflege und Gesunderhaltung der ersten Zähne beraten lassen. Dabei bekommen sie Tipps und praktische Anleitung zur Mundhygiene beim Kind.
Zugleich erfahren sie Wissenswertes zur zahnschonenden Ernährung und deren Rolle bei der Entstehung von Krankheiten an Zähnen und im Mund.

Der Vorsitzende des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Sachsen (KZVS),
Dr. Holger Weißig, erläutert den Hintergrund: „Der nunmehr gesetzlich verankerte Anspruch auf diese neuen Leistungen zur zahnärztlichen Früherkennung sichert endlich, dass die regelmäßige Vorsorge und Betreuung durch den Zahnarzt mit dem Durchbruch der ersten Zähne beginnt. Zudem lässt sich frühkindliche Karies spürbar reduzieren, indem auf die entsprechend vorbereiteten Zähne gezielt und systematisch Fluoridlack aufgetragen wird.
Diese Leistungen können regelhaft nur in einer Zahnarztpraxis durchgeführt werden.“

Bisher setzte die zahnmedizinische Prävention erst im 3. Lebensjahr ein. Deshalb hatte sich die Zahnärzteschaft seit Langem für die Notwendigkeit von früher beginnenden Untersuchungen stark gemacht, um Zahnerkrankungen zu vermeiden bzw. rechtzeitig erkennen und behandeln zu können. Dabei geht es insbesondere bei den Jüngsten um die Verhinderung der Nuckelflaschenkaries.

Mit den neuen zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen, die der Gemeinsame Bundesausschuss kürzlich beschlossen hat, bekommt nun jeder eine echte Chance, die eigenen Zähne lebenslang gesund zu erhalten. Eltern sollten diese Angebote zur Untersuchung und Beratung im Interesse ihres Kindes nutzen und sich gemeinsam beim Zahnarzt vorstellen.


Ansprechpartner für diese Pressemitteilung:
Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen Beate Riehme
Telefon: 0351 8053-537
E-Mail: service@kzv-sachsen.de


Kontakt

Zahnärztehaus
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Stand: 19. Juli 2019