Zahnarztpraxen im Osten weiter benachteiligt

Die Zahnärzte in Sachsen begrüßen die Einigung zur Anhebung der ärztlichen Vergütung ab 2009.
Allerdings muss auch die zahnärztliche Vergütung im Osten endlich auf das Niveau der alten Bundesländer angehoben werden. Für den gesamten Bereich der neuen Bundesländer wären dafür lediglich 140 Millionen Euro nötig.

Bei gleichen Kosten für Miete, Geräte und Material spüren besonders die Mitarbeiter in den Zahnarztpraxen die fehlenden Mittel. Die deutlich geringeren Gehälter führen häufig zur Abwanderung junger, gut ausgebildeter Frauen. „Ein weiterer Exodus unserer Jugend kann politisch nicht gewollt sein“ so Dr. Thomas Breyer, Sprecher der sächsischen Zahnärzte.

Gewinner einer längst überfälligen Angleichung wären auch die Patienten. Müssten sie doch bei Mehrkostenleistungen deutlich weniger zuzahlen, so Breyer.



Informationen zu dieser Pressemitteilung:
Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen
Tel.: 0351 – 805 36 20

Stand: 16. April 2012