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Stufenweise Diagnostik und Therapie von pathologischen Zahnverschleiß (Onlinekurs)
01.10.2026
| Online
Wä
Während die Karies erfreulicherweise zurückgeht, nimmt pathologischer Zahnverschleiß zugleich zu. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass dies eine Folge der längeren Zahnerhaltung ist. Studien aus den Niederlanden zeigen aber, dass Jugendliche und junge Erwachsene davon vermehrt betroffen sind. Wir sind also mit einer neuen Erkrankung konfrontiert, deren Inzidenz schnell zunimmt. Die Ursache ist dabei teils mechanisch als Folge von Bruxismus, teils chemisch, als Folge von intrinsischen und extrinsischen Faktoren.
In allen Fällen kommt der Prävention besondere Bedeutung zu. Klinisch besonders relevant ist dabei Zahnverschleiß, der neben dem reinen Substanzverlust Einschränkungen der Funktion und oder Schmerzen zur Folge hat und/oder dessen Folgen bei weiterem Fortschreiten umso schwerer zu behandeln wären. Nach einem europäischen Konsensus aus dem Jahren 2017 ist daher zwischen erheblichem Zahnverschleiß einerseits und pathologischem Zahnverschleiß zu unterscheiden. In der Praxis hat sich hierfür ein zweistufiges Vorgehen entwickelt, bei dem in der ersten Stufe ein Zahnverschleiß-Screening erfolgt, und bei „positivem“ Ergebnis ein Zahnverschleiß-Status.
Im Kurs erarbeiten wir die beiden Untersuchungen und Ihre Auswertung und veranschaulichen die Ergebnisse am konkreten Beispiel, ergänzt durch Hinweise zur Umsetzung in der Praxis und zur Leistungsabrechnung.
Referent(en):
PD Dr. M. Oliver Ahlers (Hamburg)
Veranstalter:
Landeszahnärztekammer Sachsen
Termin(e):
Donnerstag 01.10.2026, 18.15 bis 19.30 Uhr
Veranstaltungsort:
Online
Gebühr je Teilnehmer:
75,00 €
Fortbildungsnummer:
D 72/26
Teilnehmerkreis(e):
Zahnärzte
Fachgebiet(e):
Funktionslehre
Fortbildungspunkte:
2
Wä
Während die Karies erfreulicherweise zurückgeht, nimmt pathologischer Zahnverschleiß zugleich zu. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass dies eine Folge der längeren Zahnerhaltung ist. Studien aus den Niederlanden zeigen aber, dass Jugendliche und junge Erwachsene davon vermehrt betroffen sind. Wir sind also mit einer neuen Erkrankung konfrontiert, deren Inzidenz schnell zunimmt. Die Ursache ist dabei teils mechanisch als Folge von Bruxismus, teils chemisch, als Folge von intrinsischen und extrinsischen Faktoren.
In allen Fällen kommt der Prävention besondere Bedeutung zu. Klinisch besonders relevant ist dabei Zahnverschleiß, der neben dem reinen Substanzverlust Einschränkungen der Funktion und oder Schmerzen zur Folge hat und/oder dessen Folgen bei weiterem Fortschreiten umso schwerer zu behandeln wären. Nach einem europäischen Konsensus aus dem Jahren 2017 ist daher zwischen erheblichem Zahnverschleiß einerseits und pathologischem Zahnverschleiß zu unterscheiden. In der Praxis hat sich hierfür ein zweistufiges Vorgehen entwickelt, bei dem in der ersten Stufe ein Zahnverschleiß-Screening erfolgt, und bei „positivem“ Ergebnis ein Zahnverschleiß-Status.
Im Kurs erarbeiten wir die beiden Untersuchungen und Ihre Auswertung und veranschaulichen die Ergebnisse am konkreten Beispiel, ergänzt durch Hinweise zur Umsetzung in der Praxis und zur Leistungsabrechnung.