Mit geeigneten Maßnahmen können die Zähne ein Leben lang erhalten werden. Auf vielfältige Weise helfen Zahnärztinnen und Zahnärzte Menschen allen Alters, Ihre Mundgesundheit zu erhalten und zu verbessern.
Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Arbeitsmittel, die dem zahnmedizinischen Fachpersonal von der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Sachsen und der Landeszahnärztekammer Sachsen zur Verfügung gestellt werden.

Projekte zur zahnmedizinischen Prävention im Freistaat Sachsen

  • Kinderstube: Zeitschrift zur Kindergesundheit für Eltern, Großeltern und Pädagogen
  • Landesarbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege des Freistaates Sachsen e.V. - flächendeckende zahnmedizinische gruppenprophylaktische Betreuung von Kindern in Sachsen
  • ZahnRat: Patientenzeitschrift zur Mundgesundheit
    Nachbestellungen sind möglich.


Mundgesund von Geburt an


Auch mit Säuglingen können Eltern bei Auffälligkeiten zum Zahnarzt kommen. Dafür erhält das "Gelbe Heft" für Untersuchungen beim Kinderarzt seit 2016 ab der U5 Verweise zum Zahnarzt. Zur Abrechnung informieren Sie sich bitte in der Vorstands-Information Nr. 7/2016. Die Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen kann durch Früherkennungsuntersuchungen und regelmäßige Maßnahmen zur Verhütung von Zahnerkrankungen verbessert werden. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt vielfältige Früherkennungs- und Vorsorgemaßnahmen bei Kindern und Jugendlichen.

Tipps zum Umgang mit Säuglingen in der Zahnarztpraxis gibt der „Ratgeber für die zahnärztliche Praxis – Frühkindliche Karies vermeiden“, der Ihnen mit der Vorstands-Information Nr. 1/2017 zur Verfügung gestellt wurde.  Darin sind wichtige Informationen und Hinweise für einen gelingenden Besuch der Kleinkinder in der Praxis enthalten.  

In vielen Entbindungsstationen und Geburtskliniken wird dem Gelben Heft zusätzlich der zahnärztliche Vorsorgepass der Landesarbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege des Freistaates Sachsen (LAGZ) beigelegt. Die Hebammen des Sächsischen Hebammenverbandes weisen im Rahmen der Nachsorge mit einem Flyer auf die Mundgesundheit hin. In den Regionen, in denen sich die Kliniken und Hebammen nicht beteiligen, können die Zahnärzte die Aufklärungsmaterialien  bei der LAGZ anfordern.

Kinder – Individualprophylaxe

In einer gesetzlichen Krankenkasse versicherte Kinder haben im Alter zwischen sechs und siebzehn Jahren Anspruch auf Leistungen der zahnmedizinischen Individualprophylaxe (IP), die sogenannten IP-Leistungen. Diese unterstützen die häuslichen Bemühungen der Eltern um die Mundhygiene ihres Kindes, indem sie auf dessen individuelle Besonderheiten eingehen.


Kooperationsverträge – Zahnärztliche Betreuung von Einrichtungen der Pflege


Ziel der Kooperationsverträge ist die Sicherstellung einer regelmäßigen, die besonderen Bedürfnisse von pflegebedürftigen Versicherten berücksichtigenden vertragszahnärztlichen Versorgung in Kooperation mit der stationären Pflegeeinrichtung. 


Schulung von Pflegekräften

Um Pflegekräfte zu schulen, stellt die Landeszahnärztekammer Sachsen Demonstrationskoffer Verfügung. In den Koffern befinden sich Mustervorträge, Informationsbroschüren sowie verschiedene Materialien zur Mundpflege. Mit ihnen können Zahnärzte oder zahnmedizinisches Fachpersonal theoretisches und praktisches Wissen über Mundhygiene vermitteln.

Neben den Koffern stehen Phantomköpfe zur Verfügung. Sie enthalten herausnehmbaren und festsitzenden Zahnersatz. Pflegekräfte können während einer Schulung an den Phantomköpfen den Umgang mit Zahnersatz sowie geeignete Mundhygienemaßnahmen einüben.

Demonstrationskoffer und Phantomköpfe können kostenfrei in Dresden, Leipzig oder Görlitz ausgeliehen werden. Der Versand per Post ist leider nicht möglich.

Kontakt:

Frau Hecht, LZK Sachsen
Telefon: 0351 8066-276
E-Mail: izz.presse@lzk-sachsen.de


Als Mundhygieneplan und als Hilfestellung für Pflegekräfte können Sie eine Pflegeampel downloaden. Mit ihr lässt sich die tägliche Zahn-, Mund- und Zahnersatzpflege übersichtlich darstellen. Tipp: Die Pflegeampel kann (ggf. laminiert) im Bewohnerschrank der Pflegebedürftigen befestigt werden, damit die Informationen zur Mundpflege schnell auffindbar sind. Mit freundlicher Genehmigung der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg.


Videos zur Zahnpflege bei Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung

Die Bundeszahnärztekammer und das Zentrum für Qualität in der Pflege haben einige der wichtigsten Hinweise zur Mund- und Zahnpflege von Hochbetagten, Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung zusammengefasst. Um die Inhalte schnell zu erfassen, wurden 12 kurze Videos erstellt.
Die Videos können auch gut in der Zahnarztpraxis, beim Hausbesuch oder in der Pflegeeinrichtung verwendet werden. Die Einbettung auf der Praxishomepage ist ebenfalls möglich.


Broschüren zur Mundgesundheit Pflegebedürftiger

Im folgenden finden Sie Links zu empfehlenswerten Broschüren. Diese eignen sich zur eigenen Information oder aber zur Verwendung in der Arbeit mit Patienten, Angehörigen und Pflegekräfte.

Priscus-Liste

Wegen des erhöhten Risikos unerwünschter Arzneimittelereignisse gilt die Gabe bestimmter Arzneimittel bei älteren Patienten als potenziell inadäquate Medikation. Beachtenswert sind etwa bestimmte Analgetika oder Opioide. Die Priscus-Liste gibt einen Überblick, welche Medikamente bei älteren Menschen nicht angewendet werden sollten und welche Alternativen es gibt. Sie enthält 83 Arzneistoffe aus 18 Arzneistoffklassen, die als potenziell inadäquat für
ältere Patienten bewertet wurden.


HIV und Hepatitis in der Zahnarztpraxis

Tipps zum Umgang mit Patienten mit HIV finden Zahnärzte und Mitglieder des Praxisteams in einer Broschüre und einem Erklärvideo auf Youtube. Fazit: Bei Berücksichtigung der geltenden Hygienestandards sind Ängste vor Ansteckung unbegründet. Video und Broschüre wurden von der BZÄK und der Deutschen AIDS-Hilfe erstellt. Die gedruckte Broschüre können Zahnarztpraxen hier bestellen.

Kontakt

Zahnärztehaus
Informationszentrum Zahngesundheit
Tel.: 0351 - 806 62 78
Fax: 0351 - 806 62 79
Schreiben Sie eine E-Mail

Stand: 18. März 2020