Zahnarztausweis/eHBA

Der Zahnarztausweis

Jedes Kammermitglied kann einen Zahnarztausweis im Scheckkartenformat beantragen.
Dieser Berufsausweis besitzt das Layout des eHBA, enthält jedoch keinen Chip für eine elektronische Signatur. Er ersetzt den bisherigen Ausweis in Papierform, dieser behält als Sichtausweis weiterhin seine Gültigkeit.

Kammermitglieder, die einen Ausweis benötigen, drucken sich bitte folgendes Formular aus und schicken dieses in Druckbuchstaben ausgefüllte Dokument an die Landeszahnärztekammer zurück.

Es wird zusätzlich ein Passbild (Größe 35 × 45 mm ohne Rand) benötigt.
Der Zahnarztausweis hat nur Gültigkeit in Verbindung mit dem amtlichen Personalausweis oder dem Pass.
Bei Erlöschen der Mitgliedschaft oder im Fall eines Fortzuges aus dem Kammerbereich ist der Ausweis unaufgefordert an die Landeszahnärztekammer Sachen zurückzugeben.



eHBA - Der elektronische Heilberufsausweis

Der elektronische Heilberufsausweis für Zahnärzte (eHBA) – Was ist das?

Der eZahnarztausweis ist der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) der Zahnärzteschaft mit qualifizierter Signatur nach Vertrauensdienstgesetz. Er ermöglicht u. a. eine rechtssichere Unterschrift digitaler Dokumente. Er ist im Scheckkartenformat und sieht aus wie der bisherige Zahnarztausweis. Als personenbezogener Sichtausweis weist er den Inhaber als Zahnarzt aus.

Wann wird der eZahnarztausweis benötigt?

Sobald die medizinischen Anwendungen der Telematikinfrastruktur (Notfalldatenmanagement, elektronischer Medikationsplan, elektronische Patientenakte …) in den Praxen zur Verfügung stehen, muss je Praxis mindestens ein Zahnarzt im Besitz eines eZahnarztausweis sein.

Wo kann man den eZahnarztausweis bestellen?

Bei Interesse senden Sie eine E-Mail an die Landeszahnärztekammer Sachsen an mitgliederverwaltung@lzk-sachsen.de oder bestellen Sie direkt bei der Firma medisign GmbH.

Wer ist Ansprechpartner in der LZKS?

Ressort Mitgliederverwaltung
Frau Roswitha Krause – Tel.: 0351/8066-271
Frau Katja Läntzsch – Tel.: 0351/8066272

Wer stellt den eZahnarztausweis her?

Derzeit ist die Firma medisign GmbH der einzige zugelassene Vertrauensdienstleister.
Für ein wettbewerbsoffenes Model stehen in Kürze weitere zwei Anbieter zur Verfügung.  Sobald die Verträge unterschrieben sind, bietet die LZKS Auswahlmöglichkeiten an.

Was ist bei der Beantragung zu beachten?

Drucken Sie den Antrag bitte einseitig aus und kleben Sie ein Passfoto im Format 3,5 x 4,5 cm auf, sofern Sie es nicht im Antragsportal des Anbieters hochgeladen haben. Gehen Sie mit dem gesamten Antrag zur Identifizierung – hier empfehlen wir Ihnen das Postidentverfahren in einer Postfiliale an Ihrem Praxis- oder Wohnortsitz. Dort legen Sie den Antrag und Ihren Personalausweis (oder Reisepass) vor. Die Postmitarbeiter identifizieren Sie und senden dann den Antrag zur Weiterbearbeitung an die Kammer.

Wie erfolgt die Produktion und der Versand des eZahnarztausweis?

Die LZKS prüft Ihren Zahnarztstatus und Ihre Angaben auf dem Antrag. Bei Übereinstimmung wird dem Anbieter die Produktionsfreigabe erteilt. Der ausgestellte eZahnarztausweis wird Ihnen zugesandt. In einem zweiten Brief erhalten Sie ein Passwort zur Freischaltung.

Gibt es eine vertragliche Mindestlaufzeit beim Kartenanbieter?

Ja, bei der Firma medisign GmbH sind es zwei Jahre.

Was kostet der eZahnarztausweis?

Der derzeitige Kartenanbieter medisign GmbH berechnet dem Zahnarzt 8,90 €/Monat.

Wann und wie erfolgt eine Kostenerstattung?

Eine Teilkostenerstattung von einmalig 233,00 € erfolgt über die KZV Sachsen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie über die KZV Sachsen, Tel.-Nr. 0351/8053515.

Wie lange ist der eZahnarztausweis gültig?

Der eZahnarztausweis hat in der Regel eine Gültigkeit von 5 Jahren. Das Ende der Gültigkeit ist auf dem Ausweis aufgedruckt.

Was ist bei einem Wechsel in eine andere Landeszahnärztekammer zu beachten?

Der eZahnarztausweis gilt bundesweit und behält bei einem Wechsel in ein anderes Bundesland seine Gültigkeit.

Erfolgen Honorarkürzungen bei Praxen ohne eZahnarztausweis?

Können Zahnarztpraxen bis zum 30.06.2021 nicht nachweisen, dass sie die erforderlichen Komponenten und Dienste zum Zugriff auf die elektronische Patientenakte haben, wird die Vergütung pauschal um 1 % gekürzt. Zu den Komponenten zählt auch der eZahnarztausweis.

Sollen jetzt noch G0-Karten bestellt werden oder soll auf die G2-Karte gewartet werden?

Die Firma medisign GmbH gibt aktuell noch eZahnarztausweise der Generation 0 aus und befindet sich derzeit im Umstellungsprozess für die Herausgabe des eZahnarztausweises der 2. Generation, der mehr Anwendungsmöglichkeiten bietet. Es ist geplant, im 3. Quartal 2020 auf das neue Ausgabeverfahren inkl. G2-Karte zu wechseln. Sobald der Termin bekannt ist, informieren wir Sie an dieser Stelle.
Der wesentliche Unterschied zwischen den Kartengenerationen ist, dass mit dem eZahnarztausweis der Generation 0 kein direktes Auslesen der eGK mit einem mobilen Kartenterminal möglich ist. Für diesen Anwendungsfall benötigt man einen eZahnarztausweis der Generation 2 oder einen elektronischen Praxisausweis. In der Zahnarztpraxis selbst sollte zwischen den beiden Kartengenerationen kein Unterschied in der Nutzbarkeit gegeben sein. Die Firma medisign GmbH selbst bietet auf ihrer Webseite aktuell an, dass Bestandskunden auf Wunsch nach erfolgter Zulassung ihren eZahnarztausweis innerhalb der Mindestlaufzeit von 24 Monaten kostenfrei gegen den G2-Ausweis eintauschen können.

Für welche medizinischen Anwendungen benötige ich den eZahnarztausweis?

  • Notfalldaten (NFDM) anlegen (vorauss. 3. Quartal 2020)
  • eArztbrief erstellen (vorauss. 3. Quartal 2020)
  • eRezept (ab 01.01.2022 verpflichtend)
  • elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) (ab 01.01.2021)
  • ePa (ab 01.01.2021)

Kontakt

LZK Sachsen
Mitgliederverwaltung­
Tel.: 0351 - 806 62 71
Fax: 0351 - 806 62 41
Schreiben Sie eine E-Mail

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KZV Sachsen
Schützenhöhe 11
01099 Dresden

Tel.: 0351 80530
Fax: 0351 8053-621
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Stand: 26. Juni 2020