Zweigpraxis

Der Vertragszahnarzt darf außerhalb seines Vertragszahnarztsitzes Zweigpraxen an weiteren Orten betreiben, wenn folgende Kriterien vorliegen:

Die Zweigpraxis befindet sich:

  • in einem unterversorgten Planungsbereich.
  • in einem Ort, in dem es für die Mehrheit der Einwohner unzumutbar erscheint, zum nächsten Vertragszahnarzt zu gelangen.
  • in einem Ort/Bereich, wo keine ausreichenden Fachzahnarzteinrichtungen nach Weiterbildungsordnung vorhanden sind oder eine spezielle Betreuung in Alten- oder Behinderteneinrichtungen gewährleistet werden soll.
  • in einem Ort, wo der nächste Vertragszahnarzt nicht innerhalb eines Radius von 5 km praktiziert, wobei die territorialen Gegebenheiten zu berücksichtigen sind.
  • in einer angemessenen Entfernung zum Vertragszahnarztsitz, so dass der Vertragszahnarzt zur Versorgung seiner Patienten zur Verfügung steht (für Vertragszahnärzte ca. 10 km, für Fachzahnärzte ca. 20 km).

Sofern die weiteren Orte im Bezirk der KZV liegen (siehe Bundesmantelvertrag), in der der Vertragszahnarzt Mitglied ist, ist für die Tätigkeit in einer Zweigpraxis die vorherige Genehmigung der KZV erforderlich. Soweit die weiteren Orte außerhalb des Bezirks der KZV liegen, in der der Vertragszahnarzt Mitglied ist, ist für den Betrieb einer Zweigpraxis eine Ermächtigung durch den Zulassungsausschuss erforderlich, in dessen Bezirk die Zweigpraxis liegt (vgl. Bundesmantelvertrag).

Anträge zum Betreiben einer Zweigpraxis sind an den Vorstand der KZV Sachsen zu richten:

Die Übersicht Zweigpraxen zeigt, wo im Bereich der KZV Sachsen bereits Zweigpraxen betrieben werden. Diese können Sie hier anfordern.

Rechtliche Grundlagen

Kontakt

KZV Sachsen
Zulassung
Tel.: 0351 - 805 34 16
Fax: 0351 - 805 34 17
Schreiben Sie eine E-Mail

Stand: 22. September 2017