Für ausbildende Zahnärzte

Wichtige Information zum Berufsschulunterricht

Bitte informieren Sie sich zum Berufsschulunterricht auf der Homepage des jeweiligen Berufschulzentrums.

 

 

Informationen zum Blockunterricht 2021/22

Das Sächsische Staatsministerium für Kultus gab für die Ausbildung der Zahnmedizinischen Fachangestellten folgende Neuregelungen bekannt:

  • Ab dem Ausbildungsjahr 2021/22 wird die Beschulung an den sächsischen Berufsschulen auf Blockunterricht umgestellt,  die Auszubildenden werden dann für durchgängige Wochen entweder in der Ausbildungspraxis oder in der Berufsschule ausgebildet.
  • Die Aufteilung der Wochen wird von der jeweils zuständigen Berufsschule vor Beginn des Ausbildungsjahres  festgelegt und bekanntgegeben.
  • Alle ausbildenden Zahnärzte werden darüber schriftlich informiert.

Allgemeine Informationen

Sie möchten Zahnmedizinische Fachangestellte ausbilden? Die Landeszahnä­rztekammer Sachsen ist dabei Ihr Partner!

Praxen, die den Informationsflyer „Ausbildungsberuf ZFA“ zum Auslegen für die Patienten verwenden möchten, können diesen im Ressort Ausbildung der LZK Sachsen bestellen:

Telefon: 0351 8066-250; -251; -252
ausbildung@lzk-sachsen.de

 

Wenn Sie einen konkreten Bewerber gefunden haben, setzen­ Sie sich bitte mit der Landeszahnärztekammer Sachsen, Ressort Ausbildung, Tel: 0351/8066250 (Frau Hummel) in Verbindung. Sie erhalten alle Ausbildungsunterlagen (3 Ausbildungsverträge, Antrag auf Eintragung in das Ausbildungsregister, Schulanmeldung, Betrieblicher Ausbildungsplan) sowie die für Sie notwendigen Informationen (Schulstandorte, Urlaubsansprüche etc.) von der LZK Sachsen.

Beachten Sie bitte, dass bei minderjährigen Azubi ein Gesundheitszeugnis nach § 32 Jugendarbeitsschutzgesetz vorgelegt werden muss und alle Sorgeberechtigten die Ausbildungsverträge unterschreiben.

Bei einer BAG bzw. ÜBAG sind alle zahnärztlichen Vertragspartner zur Unterzeichnung der Ausbildungsverträge verpflichtet.

Die vollständig ausgefüllten Unterlagen senden Sie bitte an die Landeszahnärztekammer zurück (Schulanmeldung bitte direkt an das jeweilige Berufsschulzentrum schicken). Sie erhalten dann den Ausbildungsnachweis (Berichtsheft) sowie die Karte für die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung (G42) der/des künftigen Azubis. Zu dieser Untersuchung sind alle Auszubildenden verpflichtet. Dem Auszubildenden dürfen keine Kosten entstehen.

Die 3-jährige Ausbildung erfolgt im dualen System, d. h. sowohl in der Zahnarztpraxis als auch in der Berufsschule. Die theoretische Berufsausbildung findet in Sachsen in den Berufsschulzentren Dresden, Görlitz, Leipzig, Oelsnitz/Erzg. und Zwickau statt.

Der Ausbilder zahlt eine Ausbildungsvergütung. Diese beträgt im
1. Ausbildungsjahr 600,- €
2. Ausbildungsjahr 650,- €
3. Ausbildungsjahr 750,- €

Das Ausbildungsjahr beginnt in Sachsen am 01.08., der Berufsschulbeginn richtet sich nach den Ferienzeitenregelungen in Sachsen.

Für Ausbilder und Interessierte bietet die Landeszahnärztekammer Sachsen in Zusammenarbeit mit den Berufsschulzentren Informationsveranstaltungen an.

Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r Prüfungsaufruf Sommer 2021

Die Abschlussprüfung für Auszubildende, die bis zum 30.09.2021 ihre Ausbildungszeiten zurückgelegt haben, findet am 27.04.2021 im schriftlichen Bereich und vom 07.06. – 15.06.2021 im praktischen Bereich statt.
Die Prüfungsanmeldung ist bis zum 01.03.2021 bei der Landeszahnärztekammer Sachsen einzureichen und der Ausbildungsnachweis (Berichtsheft) einschließlich des erfüllten Röntgentestatnachweises bis zum 15.03.2021

Zwischenprüfung im Ausbildungsberuf Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r Prüfungsaufruf 2. Ausbildungsjahr

Die Zwischenprüfung für Auszubildende im 2. Ausbildungsjahr findet am 27.05.2021 in der Zeit von 9:00 Uhr – 11:00 Uhr statt.
Die Prüfungsanmeldung ist bis zum 01.03.2021 bei der Landeszahnärztekammer Sachsen einzureichen.

Die Prüfung beinhaltet nach der gültigen Ausbildungsverordnung für Zahnmedizinische Fachangestellte folgende Prüfungsbereiche:

  • Durchführen von Hygienemaßnahmen
  • Hilfeleistung bei Zwischenfällen und Unfällen
  • Assistenz bei konservierend/chirurgischen Behandlungsmaßnahmen
  • Anwenden von Gebührenordnungen und Vertragsbestimmungen

Die Teilnahme an der Zwischenprüfung ist eine Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.