Coronavirus

Die Landeszahnärztekammer und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen stellen Ihnen hier fortlaufend die aktuellen Informationen zum Coronavirus zur Verfügung.

Behandlungspflicht

Auch Patienten, die mit dem Corona-Virus infiziert sind oder unter Quarantäne stehen, müssen zahnärztlich behandelt werden. Für deren Behandlung waren die Schwerpunktpraxen bis August 2021 beauftragt. Für eine Verlängerung dieses Mandats sah die Vertreterversammlung keine Notwendigkeit.

Mit den gewonnenen Erfahrungen und den jetzt bestehenden Rahmenbedingungen kann jede Praxis infizierte Patienten behandeln.
Die notwendige Schutzausrüstung dafür sollte in jeder Praxis vorhanden sein.

Dass zahnärztliche Behandlungen prinzipiell zur Grundversorgung gehören und unabhängig von der 3G-Regel erfolgen müssen, haben Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) in ihrer Gemeinsamen Presseinformation vom
12. Oktober 2021 deutlich gemacht.

Testpflicht für Gesundheitspersonal

Geändertes Infektionsschutzgesetz und Sächsische Corona-Notfall-Verordnung

Seit dem 24.11.2021 ist das geänderte Infektionsschutzgesetz in Kraft. Folgendes ist zu beachten:

  • Alle Beschäftigten müssen ihrem Arbeitgeber einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

  • Sind Praxisinhaberinnen/Praxisinhaber und Teammitglieder weder geimpft noch genesen, müssen sie täglich vor Zutritt zum Arbeitsplatz einen aktuellen Corona-Test nachweisen. PCR-Tests dürfen maximal 48 Stunden alt sein, Antigen-Schnelltests 24 Stunden.

  • Gemäß der geltenden Arbeitsschutz-Verordnung ist der Arbeitgeber weiterhin verpflichtet, ungeimpften Teammitgliedern zwei PoC-Antigentest pro Woche kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Werden diese unmittelbar vor Arbeitsbeginn angeboten, gilt dies als Testnachweis. Für die weiteren Tests sind die Arbeitnehmer außerhalb ihrer Arbeitszeit selber verantwortlich. Akzeptiert werden Schnelltests von anerkannten Testanbietern, wie z.B. den kommunalen und privaten Testzentren und Apotheken. Selbsttests des Personals genügen hierfür nicht.

Bitte stellen Sie die vom Gesetzgeber geforderte Dokumentation sicher. Es reicht bei den testpflichtigen Personen aus, am jeweiligen Kontrolltag den Vor- und Zunamen der Beschäftigten auf einer Liste "abzuhaken", wenn der jeweilige Nachweis durch den Beschäftigten erbracht worden ist.

Bei geimpften und genesenen Personen muss das Vorhandensein eines gültigen Nachweises nur einmal erfasst und dokumentiert werden. Bei Genesenen ist in diesem Fall zusätzlich das Enddatum des Genesenenstatus (Achtung: nur 6 Monate gültig) zu dokumentieren. Die Nachweispflicht trat zum 24. November 2021 in Kraft.

Der Freistaat Sachsen hat eine Corona-Notverordnung in Kraft gesetzt, die seit dem 22. November 2021 gilt. Von etwaigen Schließungen sind Zahnarztpraxen nicht betroffen.

 

Engagement der zahnärztlichen Körperschaften zu Testpflichten für immunisierte Beschäftigte nach § 28b IfSG  - Was ist passiert?

Die sehr kurzfristige Neuregelung zu täglichen Testpflichten für alle Beschäftigten und Besucher in Gesundheitseinrichtungen (§28 b IfSG) stellt Zahnarztpraxen vor große Herausforderungen, gegen die die zahnärztlichen Körperschaften interveniert haben.

  • Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und die Bundeszahnärztekammer haben mit diesem Schreiben am 24.11.2021 Kontakt mit dem Bundesgesundheitsministerium aufgenommen.
  • Die KZV und LZK Sachsen sind im Gespräch mit dem Sächsischen Staatsministerium und haben sich am 25.11.2021 mit diesem Schreiben an Frau Staatsministerin Petra Köpping gewandt.
  • Ebenfalls am 25.11.2021 hat die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) aufgrund der massiven Interventionen aus den zahnärztlichen Körperschaften folgenden einstimmigen Beschluss gefasst:
    1. Die GMK fordert den Bundesgesetzgeber auf, umgehend klarzustellen, dass für die immunisierten Beschäftigten in den in § 28b Absatz 2 IfSG genannten Einrichtungen eine Testung von zwei Mal wöchentlich mittels einem vom Ar-beitgeber bereitgestellten Antigen-Schnelltest in Eigenanwendung ausreichend ist. Zudem fordert die GMK den Bundesgesetzgeber umgehend zu einer entsprechenden Korrektur der gesetzlichen Regelung auf. Die Gesundheitsministerinnen und -minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder sind sich einig, dass bis dahin die Regelungen in §28b Absatz 2 im vorgenannten Sinne für Immunisierte nicht angewendet werden. Dies gilt auch für das Aussetzen von Dokumentations- und Berichtspflichten.
    2. Die Bundesregierung wird aufgefordert, die TestV dahingehend anzupassen, dass eine vollständige Refinanzierung aller sich aus § 28b Absatz 2 ergebenden Testpflichten verbunden ist.

Es ist davon auszugehen, dass die Bundesregierung diesem folgen wird. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Abonnieren Sie hier unsere KammerNews.

Testpflicht für Angestellte nach Abwesenheit

Laut Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung gilt eine Testpflicht für Personen, die wegen Urlaub, Zeitausgleich oder vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen fünf Werktage oder länger nicht im Betrieb waren (§ 5 Abs. 3). Der Testnachweis muss am ersten Arbeitstag in Präsenz im Betrieb oder bei Kunden erbracht werden. Startet man nach dem Urlaub im Homeoffice, gilt die Testpflicht für den ersten Arbeitstag ohne Homeoffice. 

Arbeitgeber müssen kostenfreie Testmöglichkeiten anbieten und die Test-, Impf- oder Immunitätsnachweise kontrollieren.

Die Testpflicht gilt nicht:

  • für vollständig geimpfte Personen
  • Genesene
  • Angestellte, die wegen Krankheit, Schichtarbeit, Homeoffice, Dienstreisen etc. abwesend waren

Fragen und Antworten zu Testungen bei Praxispersonal

Was kann man tun, wenn der Test verweigert wird? (Quelle: FAQ der Sächsischen Staatsregierung)

Zunächst sollten Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber versuchen, die Beschäftigten vom dringenden Erfordernis eines Tests zu überzeugen. Bleibt es bei der Testverweigerung, prüfen Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber, ob Arbeitsschutzmaßnahmen zum Schutz der anderen Beschäftigten erforderlich sind. Das können z.B. für die ersten Tage isolierte Arbeitsplätze etc. sein. 

Wer den Test verweigert, kann daraus aber jedenfalls keine eigenen Ansprüche, wie etwa ein »Recht auf Homeoffice« ableiten.

Muss ich auch an die Corona-Warn-App angeschlossen sein, wenn ich mein Praxisteam und mich teste?
Nein, diese Vorgabe gilt nur für Bürgertestungen. Ergebnisse von PoC-Antigentests, die bei Praxisteams oder Kontaktpersonen durchgeführt werden, müssen nicht an die Corona-Warn-App übertragen werden.

Werden PCR-Tests in der Praxis durchgeführt ist ebenfalls die Anmeldung an der Corona-Warn-App erforderlich.


Gilt eine Testpflicht auch vollständig Geimpfte?

Nein, seit dem 10.05.2021 sind vollständig Geimpfte oder Genesene von der Testpflicht ausgenommen.


Welche Tests dürfen durchgeführt werden?

  • PoC-Antigentest (Point-of-Care-Antigen-Schnelltests)
  • überwachter Eigentest
  • Eigentest ohne Überwachung

Anspruch haben asymptomatische Mitarbeiter, die in der Praxis tätig sind bzw. tätig werden sollen.

Wird der Test ohne Überwachung durchgeführt, darf kein Zeugnis über das Testergebnis und kein COVID-19-Testzertifikat ausgestellt werden.


Welche Antigen-Schnelltests sind zugelassen?

Es dürfen nur solche PoC-Antigentests oder Selbsttest genutzt werden, die beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aufgeführt sind. 

Offizielle Liste der Antigentests auf SARS-CoV-2 (BfArM)


Welche Kosten werden erstattet?

Die Abrechnung umfasst für die Sachkosten pro Mitarbeiter monatlich bis zu 10 PoC-Antigentests zu je pauschal 3,50 EUR. Es ist keine Kompensation der Kosten für die praktische Durchführung der Testangebotspflicht vorgesehen.


Wie erfolgt die Abrechnung?

Die Abrechnung von PoC-Antigen-Schnelltests erfolgt über die KZV Sachsen quartalsweise zu den veröffentlichten Einreichungsterminen. 

Abrechnungsformular für Materialkosten zu PoC-Antigen-Schnelltests


Was muss zwingend dokumentiert werden?

  • Je durchgeführte Testung ist der Vorname, der Familienname, das Geburtsdatum und die Anschrift der getesteten Person, die Art der Leistung sowie der Testgrund (Testung von Kontaktpersonen, Testung von Personen nach Auftreten von Infektionen oder Testung zur
    Verhütung) anzugeben. Des Weiteren müssen der Tag, die Uhrzeit, das Testergebnis und der Mitteilungsweg an die getestete Person erfasst werden.
  • Pro Test muss die Test-ID gemäß der Übersicht des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte angegeben sein. Diese ist auch für mögliche Eigentests beim Personal aufzunehmen.
  • Nachweis über die Meldung positiver Testergebnisses an das zuständige Gesundheitsamt.
  • Schriftliche oder elektronische Bestätigung der getesteten Person oder ihres gesetzlichen Vertreters über die Durchführung des Tests.

WICHTIG:
Diese Dokumentationen sowie die Nachweise über die korrekte Testdurchführung- und Abrechnung sind wie die Rechnungsunterlagen für selbst beschaffte Tests bis zum 31.12.2024 in der Praxis zu speichern bzw. aufzubewahren und müssen auf Verlangen zu Prüfungszwecken vorgelegt werden. Wenn Sie Fragen zur Abrechnung haben, schreiben Sie uns eine E-Mail.


Wie rechnen Praxen für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ab?

Mit der KV Sachsen wurde vereinbart, dass auch die Praxen für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie die Tests ausschließlich über die KZV Sachsen abrechnen können.


Wie oft dürfen die Tests durchgeführt werden?

Praxisinhaber dürfen bis zu 10 PoC-Antigen-Tests pro Monat und Mitarbeiter in eigener Verantwortung beschaffen und nutzen. Dokumentieren Sie, an welchen Tagen Sie welche Personen, einschließlich Ergebnis, getestet haben.


Welche Pflichten bestehen für den Arbeitgeber? Und welche nicht?
(Quelle: Sächsische Staatsregierung)
Die Arbeitgeber sind verpflichtet, zweimal wöchentlich eine Testung aller Beschäftigten, die in der Arbeitsstätte präsent, das heißt zumindest an einem Tag in der Woche physisch anwesend sind, anzubieten. Arbeitsstätte im Sinne der Verordnung ist der Arbeitsplatz und kann auch außerhalb eines Betriebs liegen. Es ist dem Arbeitgeber überlassen, wie er seinen Beschäftigten das Angebot unterbreitet. Ein generelles Testangebot an die Beschäftigten genügt. Es wird empfohlen, die Selbsttests in ein betriebliches Test- / und Hygienekonzept einzubinden.

Die anzubietende Testung ist von dem Anspruch auf eine wöchentliche Corona-Testung, die alle Bürger nach § 4a der Coronavirus-Testverordnung (Bürgertestung) haben, zu unterscheiden. Den Arbeitgeber trifft eine eigenständige Pflicht, die Testung anzubieten. Ein Verweis auf die Bürgertestung genügt nicht.


Was passiert, wenn Mitarbeiter Symptome zeigen?

Es wird dringend empfohlen, Schnelltests nur bei asymptomatischen Mitarbeitern durchzuführen. Personen, die Symptome zeigen und/oder mit Infizierten persönlichen Kontakt hatten, sollten sich immer an das Gesundheitsamt oder eine ärztliche Praxis für einen PCR-Test wenden.


Was passiert, wenn ein Antigen-Schnelltest positiv ausfällt?

Ein positives Testergebnis ist meldepflichtig. In diesem Fall ist das für die Praxis zuständige Gesundheitsamt zu informieren und die/der Getestete direkt an den Hausarzt zu verweisen, der durch einen PCR-Labortest das Ergebnis des Schnelltests prüfen muss. Auf der Website des Freistaates Sachsen sind die entsprechenden Telefonnummern veröffentlicht.

Wenn Sie oder Mitarbeiter Ihrer Praxis sich nachweislich mit SARS-COV-2 infiziert haben, nehmen Sie bitte an der anonymen Umfrage der BZÄK zum Infektionsgeschehen in Zahnarztpraxen teil.

BZÄK-Umfrage (dazu müssen Sie eingeloggt sein)

 

Weiterführende Informationen:

Bürgertestungen

Mit der Ergänzung zur Testverordnung vom 12. November 2021 sind Bürgertests wieder möglich. An den bereits bestehenden Voraussetzungen – Identitätsprüfung durch Lichtbildausweis, erfolgter Anschluss an die Corona-Warn-App – gibt es keine Änderungen.

Es bleibt dabei, dass Praxen, Apotheken und andere Teststellen ab 1. August 2021 technisch in der Lage sein müssen, die Testergebnisse und COVID-19-Testzertifikate auf Wunsch der getesteten Person an die Corona-Warn-App (CWA) zu übermitteln.

Fragen und Antworten

Muss sich die Kontaktperson/der Impfunfähige ausweisen?

Ja, ein amtlicher Identitätsnachweis (Personalausweis) muss vor Durchführung des Tests vorgelegt werden

Wie werden die Tests vergütet?

Der Test bei asymptomatischen Kontaktpersonen/Impfunfähigen/abgesonderten Personen wird mit 8,00 Euro vergütet. 

Mit dem Honorar sind abgegolten:

  •  das Gespräch
  •  die Entnahme von Körpermaterial
  •  die Ergebnismitteilung
  •  die Ausstellung eines Zeugnisses über das Testergebnis
  •  die gegebenenfalls notwendige Meldung an das Gesundheitsamt.

Die Sachkosten von pauschal 3,50 Euro können zusätzlich berechnet werden.
Bei asymptomatischen Kontaktpersonen kann auch ein überwachter Eigentest durchgeführt werden. Dieser wird mit 5,00 Euro vergütet.

Für diese ärztlichen Leistungen (5,00 und 8,00 Euro) fällt ein Verwaltungskostenbeitrag von 3,5% an.

Welche Pflichten sind mit der Durchführung von Tests an Patienten verbunden?

  1. Der getesteten Person muss eine Bescheinigung über das Vorliegen eines positiven oder negativen Antigentests zum Nachweis des SARS-CoV-2 Virus ausgestellt werden (hier auch in englischer Sprache).
  2. Übermittlung des Testergebnisses auf die Corona-Warn-App auf Wunsch der getesteten Person (ab 01.08.2021).
  3. Ist das Testergebnis positiv, muss der getesteten Person das ausgefüllte Formular „Pflicht zur Absonderung“ mitgegeben werden.
  4. Ist das Testergebnis positiv, muss außerdem dem zuständigen Gesundheitsamt die meldepflichtige Krankheit gemäß § 6 IfSG angezeigt werden
  5. Ist das Ergebnis des Schnelltests positiv, muss ein PCR-Test veranlasst werden.

Welche Tests dürfen durchgeführt werden?

  • Auch PCR-Tests dürfen durchgeführt werden. Anspruch auf einen solchen Labortest besteht, wenn der PoC-Antigen-Schnelltest ein positives Ergebnis gezeigt hat. Die Beschaffung der Tests sowie die Auswahl eines medizinischen Labors zur Auswertung liegen in der Hand der Praxisleitung. Wenn Sie diese Testungen in Betracht ziehen, stellt Ihnen die Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen (KZVS) die erforderlichen Unterlagen zur Verfügung. Fordern Sie diese gern per E-Mail an.

Was muss zwingend dokumentiert werden?

  1. Die Öffnungszeiten der Praxis je Tag und die Anzahl der die Tests durchführenden Personen pro Tag sind zu erfassen.
  2. Je durchgeführte Testung ist der Vorname, der Familienname, das Geburtsdatum und die Anschrift der getesteten Person, die Art der Leistung sowie der Testgrund anzugeben. Des Weiteren müssen der Tag, die Uhrzeit, das Testergebnis und der Mitteilungsweg an die getestete Person erfasst werden.
  3. Pro Test muss die Test-ID gemäß der Übersicht des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte angegeben sein. Diese ist auch für mögliche Tests beim Personal aufzunehmen.
  4. Nachweis über die Meldung positiver Testergebnisses an das zuständige Gesundheitsamt.
  5. Schriftliche oder elektronische Bestätigung der getesteten Person oder ihres gesetzlichen Vertreters über die Durchführung des Tests.

Oben genannte Dokumentationen sowie Testnachweise müssen für vier Wochen aufbewahrt werden. Rechnungsunterlagen für selbst beschaffte Tests sind bis zum 31.12.2024 in der Praxis zu speichern bzw. aufzubewahren und müssen auf Verlangen zu Prüfungszwecken vorgelegt werden.

Wann erfolgt die Abrechnung?

Die Abrechnung erfolgt quartalsweise, zu den veröffentlichten Einreichungsterminen über die KZV Sachsen.

Welche Aufbewahrungsfristen sind zu beachten?

Für alle Tests gilt, dass die Rechnungen über die Lieferung von Tests bis zum 31. Dezember 2024 aufzubewahren sind. Die Kassenärztliche Vereinigung ist verpflichtet die Abrechnungen stichprobenartig zu prüfen. Erforderliche Unterlagen sind zur Verfügung zu stellen. Während einer Prüfung können Zahlungen ausgesetzt werden.

Warum ist der Anschluss an die Corona-Warn-App notwendig?

Ab dem 1. August 2021 erfolgt eine Vergütung für Tests nur noch, wenn der Leistungserbringer die Ergebnismitteilung oder die Erstellung des Testzertifikates im Sinne des § 22 Infektionsschutzgesetz auch über die Corona-Warn-App anbietet und auf Wunsch des Getesteten auch über die App übermittelt. Ab diesem Datum muss ebenfalls dem Gesundheitsamt monatlich und standortbezogen die Anzahl der Tests sowie der positiven Testergebnisse gemeldet werden.

Wie schließe ich meine Praxis an die Corona-Warn-App an?

Zahnärzte müssen sich dazu auf dem Schnelltestportal registrieren. Dabei wird nach Abschluss des Nutzervertrags ein Account für die Praxis angelegt, den man benötigt, um auf das Portal zuzugreifen.  Genutzt wird das CWA Schnelltestportal, das die Firma T-Systems im Auftrag der Bundesregierung kostenfrei bereitstellt.

Wann muss der Nachweis der Anbindung erfolgen? 

Zum Zeitpunkt der Abrechnung der Tests gemäß § 7 Abs. 9 TestV muss nachgewiesen werden, dass eine Anbindung erfolgt ist. Aufgrund der kurzen Zeitspanne zur Umsetzung der Anbindung kann alternativ die Registrierungsanfrage seitens des Anbieters vorgelegt werden. Dafür wird durch T-Systems zeitnah nach Eingang der Registrierung eine Bestätigung erstellt.

Wer hilft bei Fragen und Problemen zur Warn-App?

Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte ausschließlich an die Hotline der Corona-Warn-App. Diese stellt die häufigsten Fragen und Antworten ebenso wie Telefonnummern online zur Verfügung:

Muss ich auch an die Corona-Warn-App angeschlossen sein, wenn ich lediglich mein Praxisteam und mich teste?

Nein, diese Vorgabe gilt nur für Tests für asymptomatische Kontaktpersonen/Impfunfähige. Ergebnisse von PoC-Antigentests, die bei Praxisteams oder Kontaktpersonen durchgeführt werden, müssen nicht an die Corona-Warn-App übertragen werden.
Werden PCR-Tests in der Praxis durchgeführt ist ebenfalls die Anmeldung an der Corona-Warn-App erforderlich.

Weiterführende Informationen:

Informationen der KBV
Informationen der BZÄK
Sächsische Corona-Schutz-Verordnung - ab 05.11.2021
Coronavirus-Testverordnung
Corona-Arbeitsschutzverordnung
Häufige Fragen zu den aktuell geltenen Regelungen in Sachsen

Dokumentationspflichten bei Coronatests

Eine umfangreiche Dokumentation jeglicher Testung ist ab dem 1. Juli 2021 verpflichtend. Zwingend zu dokumentieren sind:

  • Öffnungszeiten der Praxis je Tag und die Anzahl der die Tests durchführenden Personen pro Tag (gilt nur, wenn Sie Bürgertests durchführen).
  • Je durchgeführte Testung sind der Vorname, der Familienname, das Geburtsdatum und die Anschrift der getesteten Person, die Art der Leistung sowie der Testgrund (Testung von Kontaktpersonen, Testung von Personen nach Auftreten von Infektionen oder Testung zur Verhütung) anzugeben. Des Weiteren müssen der Tag, die Uhrzeit, das Testergebnis und der Mitteilungsweg an die getestete Person erfasst werden.
  • Pro Test muss die Test-ID gemäß der Übersicht des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte angegeben sein. Diese ist auch für mögliche Eigentests beim Personal aufzunehmen.
  • Nachweis über die Meldung positiver Testergebnisses an das zuständige Gesundheitsamt
  • schriftliche oder elektronische Bestätigung der getesteten Person oder ihres gesetzlichen Vertreters über die Durchführung des Tests

Rechtliche Grundlage: Coronavirus-Testverordnung des BMG vom 11.10.2021

Impfungen

Aufklärung und Impfungen während der Arbeitszeit

Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung gilt seit 10.09.2021. Sie ist an die Dauer der epidemischen Lage gekoppelt und somit bis einschließlich 24. November 2021 verlängert. Neu ist:

  • Praxisinhaber müssen ihre Praxisteams im Rahmen der betrieblichen Unterweisung über die Gesundheitsgefährdung bei der Erkrankung an COVID-19 aufklären. Es soll dabei auch auf die Möglichkeit einer Schutzimpfung hingewiesen werden (§ 5 Abs. 2).
  • Praxisinhaber müssen ihren Mitarbeitern ermöglichen, sich während der Arbeitszeit gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen zu lassen (§ 5 Abs. 1).
  • Betriebsärzte sollen organisatorisch und personell bei der Durchführung der Schutzimpfungen nach der Coronavirus-Impfverordnung unterstützt werden.

Impfstatus-Abfrage

Für Zahnarztpraxen gilt das Auskunftsrecht nach Infektionsschutzgesetz (§§ 23a, 23 Absatz 3 Nr. 8 IfSG). Inhaber von Zahnarztpraxen dürfen personenbezogene Daten von Mitarbeitern über dessen Impf- und Serostatus verarbeiten, um über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses oder über die Art und Weise einer Beschäftigung zu entscheiden. Ein Auskunftsverweigerungsrecht der Beschäftigten ist nicht vorgesehen.

 

Wo kann man sich impfen lassen?

Die sächsischen Impfzentren wurden am 30.09. geschlossen. Es gibt jedoch weiterhin verschiedene Wege, sich impfen zu lassen.

  • In Sachsen sind 30 mobile Teams an unterschiedlichen Orten mit Impfaktionen unterwegs. Diese Impfangebote können ohne Terminvereinbarung genutzt werden. Einen Überblick über aktuelle Impfaktionen in Ihrer Nähe finden Sie jeweils mit 14-tägigem Vorlauf unter Impfaktionen.
  • Wenden Sie sich an einen Hausarzt, Betriebsarzt oder einen Facharzt.
    Bei der Suche nach einem Arzt in Ihrer Nähe können Sie folgende Webseite der Kassenärztlichen Vereinigung nutzen: Arztsuche. Sollten Sie keine ärztliche Praxen auffinden, nutzen Sie bitte folgende App der Sächsischen Landesärztekammer: Impffinder-App - Impffinder.

Quelle: Sächsische Landesregierung

Allgemeine Informationen zur Impfung

Sonderregelungen

Sonderregelungen der Heilmittel- und Krankentransport-Richtlinen - weiterhin verlängert

Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossenen befristeten Sonderreglungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie sind komplett unter folgendem Link zu finden.
Dies betrifft u. a. die Heilmittel-Richtlinie (Verlängerung bis 31. Dezember 2021) sowie die Krankentransport-Richtlinie (Verlängerung bis Ende der epidemischen Lage).

 

Corona-Hygienepauschale bis 31.12.2021 verlängert

BZÄK, PKV und Beihilfe haben sich auf die Verlängerung der Hygienepauschale bis zum 31.12.2021 geeinigt. Es ist weiterhin nur der Einfachsatz abrechenbar. Unser GOZ-Infosystem weiß mehr.

In der Praxis

Maskenpflicht in Zahnarztpraxen

Die aktuelle Sächsische Corona-Notfall-Verordnung (SächsCoronaNotVO) sieht unter anderem eine verbindliche Maskenpflicht in Arzt- und Zahnarztpraxen vor. Es dürfen nur medizinische Masken (OP-Masken, FFP2 oder FFP3-Masken) getragen werden ‒ auch von Patienten (§ 5).

Nutzen Sie zur Information Ihrer Patienten gern unseren aktualisierten Aushang in deutsch und englisch.

Umgang mit Patie­nten

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, ist es sinnvoll, Patienten bereits vor Betreten der Zahnarztpraxis darum zu bitten, sich zunächst telefonisch anzumelden, wenn Sie

  • Kontakt zu Erkrankten hatten oder
  • typische Symptome einer Coronavirus-Infektion aufweisen. ­

Nutzen Sie dazu unser ­­


Generell ist es ratsam, folgende allgemeine Vorkehrungen zu treffen: ­

  • Rufen Sie bereits bestellte Patienten im Vorfeld der Behandlung an und besprechen Sie gemeinsam, ob der Termin wahrgenommen oder verschoben werden kann (nutzen Sie hierzu den Patientenfragebogen COVID-19 in deutsch oder englisch).
  • Jede/r Mitarbeiter/in trägt in der ZA-Praxis einen Mund-Nasen-Schutz, auch im Gespräch miteinander. Rezeptionsbereiche sollten durch eine flüssigkeitsdichte Abtrennung geschützt werden.
  • Auf jede körperliche Begrüßung sollte verzichten werden.
  • Beschränken Sie die Anzahl der wartenden Personen soweit, dass diese einen angemessenen Abstand von mindestens 1,5 Metern halten können.
  • Bitten Sie Begleitpersonen erwachsener Patienten, die Praxis zu verlassen und nach Behandlungsende wieder abzuholen.
  • Während der gesamten Patientenbehandlung werden Brille/ggf. Schutzvisiere/ Schutzschilde, Mund-Nasen-Schutz, Handschuhe und ggf. Schutzkittel getragen. Nur durch den ordnungsgemäßen Sitz und die Einhaltung der Griffdisziplin bleibt die Barrierefunktion der Schutzkleidung gewährleistet. Suffiziente Absaugung wird strengstens beachtet. Eine Aerosolentstehung wird möglichst minimiert.
  • Halten Sie Patienten dazu an, möglichst wenige Oberflächen zu berühren.
  • Bitten Sie Patienten, sich vor Verlassen des Sprechzimmers die Hände zu desinfizieren.
  • Desinfizieren Sie alle von Patienten berührten Oberflächen, wie z.B. Türklinken regelmäßig.
  • Zwischen den Patientenkontakten werden die geltenden Hygienevorschriften umgesetzt.
  • Regelmäßig sollten Team-Besprechungen stattfinden, in denen die nötigen Maßnahmen und Routinen erneut erörtert, Fragen geklärt und ggf. Anpassungen vorgenommen werden.
  • In den Behandlungspausen sollten die empfohlenen Mindestabstände zwischen den Mitarbeiter/innen eingehalten werden.
  • Mitarbeiter/innen mit COVID-19-Risikofaktoren für schwere Verläufe sollen aus dem Patientenkontakt entfernt/nach Hause und – wo möglich – ins Homeoffice geschickt werden.

Bei Patienten mit Symptomen kann die Behandlung auf die Zeit nach Ende der Erkrankung verschoben werden, sofern es sich nicht um Notfälle handelt. Diese Patienten sind zur Sicherung der Diagnose und ggf. Einleitung einer Therapie an den Hausarzt zu verweisen.

Routinebehandlungen­

SARS-CoV-2 werden vor allem durch Tröpfchen übertragen. Schutzbrillen oder Visiere und Mund-Nasen-Schutz (MNS) bieten eine Barrierefunktion gegen diese Art der Infektionsübertragung. Wichtig ist, dass diese Schutzmittel ordnungsgemäß angelegt und über die gesamte Behandlungszeit getragen werden.
Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes sollte die Entstehung und Verbreitung von Aerosolen wirksam vermindert werden. Dies sollte zuallererst durch eine effiziente, hochvolumige Absaugung geschehen.
Ein angelegter Kofferdam ist eine wirksame Barriere gegen die im Mund- und Rachenraum befindlichen Mikroorganismen (Quelle: BZÄK).

 

Notfallbehandlungen ohne ausreichende Schutzausrüstung

Ein Zahnarzt hat grundsätzlich nur in Notfällen eine Pflicht zur Behandlung. Wenn beim Patienten gesundheitliche Schäden drohen, ist der Zahnarzt zur Hilfeleistung verpflichtet. Dennoch muss die Behandlung dem Zahnarzt zumutbar sein.
Aus der Berufsordnung geht hervor, dass die zahnärztliche Behandlung abgelehnt werden kann, wenn die Behandlung ihm nach pflichtgemäßer Interessenabwägung nicht zumutbar ist und der Zahnarzt Hygieneanforderungen und Schutzmaßnahmen nicht einhalten kann (z. B. auch bei fehlender Schutzausrüstung).
Bei Behandlungen von infizierten Patienten setzt sich der Zahnarzt inkl. Personal einem Ansteckungsrisiko aus, wenn die entsprechende Schutzausrüstung (FFP2-Masken, Handschuhe, Mundschutz etc.) nicht vorhanden ist.
Deswegen muss bei erkrankten Notfall-Patienten zwischen den Ansteckungsrisiken und dem Grad des Notfalls (strenge Indikationsstellung) abgewogen und entschieden werden.
Sind bei lebensbedrohlichen Situationen beim Patienten entsprechend ausgerüstete Praxen oder Kliniken nicht in zumutbarer Zeit erreichbar, kann ein Zahnarzt verpflichtet sein, Ansteckungsrisiken einzugehen. Wobei immer abzuwägen ist, ob ein ausreichender Selbstschutz für sich und das Personal gewährleistet werden kann! In jedem Fall hat sich der Zahnarzt um die weitere Behandlung des Patienten zu kümmern.

Beachten Sie bitte:

  • Persönliche Schutzausrüstung für das Personal (Schutzbrille mit Seitenschutz; Atemschutzmaske FFP2/FFP3; unsterile Handschuhe; langärmliger Schutzkittel; das Tragen einer Kopfhaube kann den Schutz erhöhen; für Reinigungsarbeiten Schutzhandschuhe nach DIN EN 374 mit längeren Stulpen)
  • Patienten nach Betreten der Praxis für die Wartezeit Mund-Nasen-Schutz aushändigen und zum Tragen anhalten
  • Patienten bitten, vor Verlassen des Sprechzimmers die Hände zu desinfizieren
  • Schutzkleidung nach Beendigung der Behandlung kontaminationsfrei ablegen

Hier finden Sie die Position der Bundeszahnärztekammer.

Notwendigkeit einer Behandlung

Die Entscheidung über die Notwendigkeit einer Behandlung trifft die Zahnärztin oder der Zahnarzt abhängig vom individuellen Risiko und der Komplikationsdichte des Eingriffs im konkreten Patientenfall.
Das betrifft nicht nur Notfallbehandlungen, sondern kann einen Eingriff umfassen, der die Beschwerden des Patienten kurz-, mittel- oder langfristig lindert oder die Verschlimmerung der bestehenden Erkrankung vermeidet. Bei der Terminplanung sollte dies beachtet und ggf. im Vorfeld mit dem Patienten telefonisch besprochen werden.

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Prävention bei Aerosolen

Zur Verbreitung des Coronavirus über Aerosole schr­eibt das RKI:
„Nach derzeitigen Erkenntnissen erfolgt die Übertragung von SARS-CoV-2 bei direktem Kontakt über z.B. Sprechen, Husten oder Niesen (siehe Steckbrief zu COVID-19 > Übertragungswege). In der Übertragung spielen Tröpfchen wie auch Aerosole (feinste luftgetragene Flüssigkeitspartikel und Tröpfchenkerne), die längere Zeit in der Luft schweben können, eine Rolle, wobei der Übergang zwischen den beiden Formen fließend ist. Durch das Einhalten eines Abstands von mindestens 1,5 m kann die Exposition gegenüber Tröpfchen sowie in gewissen Umfang auch Aerosolen verringert werden.
Eine Übertragung von SARS-CoV-2 durch Aerosole ist in bestimmten Situationen über größere Abstände möglich, z.B. wenn viele Personen in nicht ausreichend belüfteten Innenräumen zusammenkommen und es verstärkt zur Produktion und Anreicherung von Aerosolen kommt. (...)“

Aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes sollte die Entstehung und Verbreitung von Aerosolen vermieden werden. Dies sollte zuallererst durch eine effiziente, hochvolumige Absaugung (vierhändiges Arbeiten) geschehen. Dabei steht eine wirksame Absaugtechnik im Vordergrund. Ferner sollte dabei folgendes berücksichtigt werden:

  • Die Verwendung von ultraschallgetriebenen Handstücken und Chirurgiegeräten vermeiden.
  • Die Verwendung von Pulverstrahlgeräten vermeiden.
  • Die Verwendung von Turbinen vermeiden.
  • Antiseptische Mundspülungen können dazu beitragen, eine Infektionsübertragung zu minimieren.

Es wird empfohlen, in Abhängigkeit von Art und Umfang der Exposition und des Infektionsrisikos entsprechende persönliche Schutzausrüstung konsequent und ordnungsgemäß zu tragen. Die zusätzliche Verwendung von Visieren/Schutzschilden bei der zahnärztlichen Behandlung kann die Sicherheit weiter erhöhen.

Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) e.V. (Stand: 10.09.2020 , gültig bis 31.03.2021):

Umgang mit zahnmedizinischen Patienten bei Belastung mit Aerosol-übertragbaren Erregern

Gefährdungsbeurteilung

Welche Maßnahmen bei einer Infektionsgefährdung durch SARS-CoV-2 in Einrichtungen des Gesundheitsdienstes zusätzlich umzusetzen sind, zum Beispiel weitere Hygienemaßnahmen, entnehmen Sie  der folgenden Übersicht:

Vorlage Gefährdungsbeurteilung SARS-CoV-2 (Quelle: BGW, Stand: 05/2020)

Passen Sie die Gefährdungsbeurteilung an die jeweiligen Gegebenheiten Ihrer Einrichtung an. Ergänzen Sie die tagesaktuellen behördlichen Vorgaben und die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Überprüfen Sie auch die bisherigen Maßnahmen zur Basishygiene und zum Hautschutz und passen Sie sie bei Bedarf an.

COVID-19 als Berufskrankheit

Infizieren sich Zahnärztinnen, Zahnärzte oder Praxisteams nachweislich im beruflichen Umfeld mit dem Coronavirus, kann dies als Berufskrankheit anerkannt werden.
Wichtig: Der Unfallversicherungsträger muss bei einem begründeten Verdacht ‒ wie bei jeder anderen Berufskrankheit auch ‒ umgehend über die Erkrankung informiert werden (§ 202 SGB VII). Treten gleich mehrere Verdachtsfälle in einer Praxis auf, ist auch eine Sammelmeldung möglich. Die betroffenen Personen müssen über diese Meldung informiert werden. Widersprechen können sie dieser nicht.
Mehr auf den Seiten der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und in unserem Praxishandbuch.

Homeoffice-Pflicht

Jeder Praxisinhaber muss seinem Praxisteam Homeoffice anbieten, wenn das möglich und mit den Abläufen in der Zahnarztpraxis vereinbar ist. Beschäftigte können das nur ablehnen, wenn sie nachvollziehbare Einwände äußern (§ 28b IV IfSG, § 1 (5) SächsCoronaNotVO)

Zahnarztbesuche in Alten- und Pflegeh­eimen­ ­

Die Deutsche Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ) empfiehlt, die Reihenuntersuchungen in Senioreneinrichtungen fortzuführen und Zahnarztbesuche in Pflegeeinrichtungen nicht nur auf Notfallsituationen zu beschränken. Dabei sollte in enger Absprache mit den Einrichtungsleitungen gearbeitet werden. Zur ausführlichen Stellungnahme der DGAZ (Stand: 18.05.2020)

Zähneputzen in Gemeinschaftseinrichtungen

Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege e. V. (DAJ) ermutigt auch in Corona-Zeiten zum gemeinsamen Zähneputzen in Krippen, Kitas und Ferienfreizeiten. Unter Einhaltung verschiedener Hygienemaßnahmen sei dies möglich. Worauf zu achten ist, lesen Sie in der Checkliste für hygienisch unbedenkliches Zähneputzen in Kitas unter den Bedingungen der COVID 19-Pandemie.

Rechtliche Fragen

Erweiterter Anspruch auf Kinderkrankengeld (Quelle: BZÄK)

Am 18.01.2021 hat der Bundesrat die vom Bundestag beschlossenen Änderungen des Krankengeldanspruchs bei Erkrankung des Kindes beschlossen. Das Kinderkrankengeld soll es berufstätigen Eltern ermöglichen, Lohnausfälle durch die häusliche Betreuung eines erkrankten Kindes auszugleichen. Aufgrund der besonderen Herausforderungen in der Corona-Pandemie wird dieser Anspruch für 2021 nunmehr auf jegliche pandemiebedingten Einschränkungen des Schul- und Kitabetriebs ausgeweitet.

Wann und wie lange gelten die neuen Regelungen?

Die neuen Regelungen sind rückwirkend zum 5. Januar in Kraft getreten und gelten ausdrücklich für das Kalenderjahr 2021.

Wie viele Krankentage können in Anspruch genommen werden?

Berechtigte Eltern können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 30 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen. Bei Alleinerziehenden erhöht sich der Anspruch auf 60 statt 20 Tage pro Kind.

Wer hat Anspruch auf die neue Regelung?

Anspruchsberechtigt sind

  • gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben und deren Kind unter 12 Jahre alt ist.
  • Bei Kindern mit Behinderungen oder Kindern, die auf Hilfe angewiesen sind, gilt dieser Anspruch auch über das Alter von 12 Jahren hinaus.
  • Weitere Voraussetzung ist, dass im Haushalt keine andere Person die Betreuung des Kindes übernehmen kann.
  • Privatversicherte und beihilfeberechtigte Eltern haben keinen Anspruch nach der neuen Regelung, ggf. greifen hier privatversicherungsrechtliche Vereinbarungen bzw. ein möglicher Anspruch nach §56 Infektionsschutzgesetz (IfSG).

Wann hat man Anspruch auf die neue Regelung?

  • Bisher bestand der Anspruch nur, wenn das eigene Kind krank ist.
  • Nunmehr besteht der Anspruch für 2021 auch dann, wenn die Kinderbetreuung aus einem anderen Grund zu Hause erforderlich wird. Etwa weil die Schule, die Kita, oder auch die Einrichtung für Menschen mit Behinderungen pandemiebedingt geschlossen ist oder einzelne Klassen oder Kitagruppen in Quarantäne sind.
  • Einen Anspruch haben Eltern ausdrücklich auch dann, wenn die Einrichtung zwar noch offen ist, die Behörden aber die Präsenzpflicht ausgesetzt haben oder die Eltern aufgefordert sind, ihre Kinder pandemiebedingt möglichst zu Hause zu betreuen.

Muss die Schule bzw. Kita komplett geschlossen sein?

Für den Anspruch ist keine vollständige Schließung der Schule oder der Kita erforderlich. Auch wenn die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben, die Kitabetreuung eingeschränkt wurde oder aufgrund einer Quarantäneanordnung die Klasse oder Gruppe nicht in die Schule oder Kita gehen kann, haben Eltern einen Anspruch.

Wie viele Tage gelten für die Erkrankung des Kindes bzw. für Schul-/Kitaschließungen?

Alle Tage, die in Anspruch genommen werden können, können sowohl für die Betreuung eines kranken Kindes als auch für die Betreuung verwendet werden, wenn die Schule oder Kita geschlossen, die Präsenzpflicht aufgehoben oder der Zugang eingeschränkt wurde.

Wie wird der Anspruch geltend gemacht?

  • Eltern beantragen wie bisher das Kinderkrankengeld bei ihren Krankenkassen und geben den Grund der Inanspruchnahme an.
  • Ist das Kind krank, muss der Betreuungsbedarf gegenüber der Krankenkasse mit einer Bescheinigung vom Arzt nachwiesen werden.
  • Muss ein Kind aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung zu Hause betreut werden, genügt eine Bescheinigung der jeweiligen Einrichtung (hier gibt es ein Muster zum Download). Die Krankenkasse kann die Vorlage einer Bescheinigung der Einrichtung oder der Schule verlangen.

Was muss der Arbeitgeber wissen?

Der Anspruch führt auch wegen eines eingeschränkten Schul- oder Kitabetriebs zu einem Anspruch der Mitarbeiterin/des Mitarbeiters auf unbezahlte Freistellung gegenüber dem Arbeitgeber. Der Arbeitgeber wird von seiner Zahlungspflicht für die in Anspruch genommenen Tage befreit, hat aber gleichzeitig keinen Anspruch auf Erbringung der Arbeitsleistung.

Wie hoch ist das Kinderkrankengeld?

Das Kinderkrankengeld beträgt bis zu 90 Prozent des entfallenen Nettoarbeitslohns.

Wo finde ich weiterführende Informationen?

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) stellt umfangreiche Informtionen auf seiner Homepage zur Verfügung.

Behördliche Schließung von Kindertagesstätten/Schulen
(Quelle: BZÄK)

Werden Schulen, die Kitas oder vergleichbare Einrichtungen geschlossen, gelten für AN folgende Regelungen:

Ist das Kind nicht selbst krank, ist es unterhalb eines Alters von 12 Jahren regelmäßig dennoch betreuungsbedürftig und gibt es für den Arbeitnehmer (AN) keine andere Möglichkeit der Betreuung, kann der AN in den Grenzen des § 616 BGB in diesen Fällen die Betreuung des Kindes unter entsprechender Lohnfortzahlung durch den AG übernehmen. Diese Lohnfortzahlung gilt allerdings regelmäßig nur für einen Zeitraum von wenigen Tagen. Sofern die Anwendung des § 616 BGB arbeitsvertraglich oder wegen unverhältnismäßiger Dauer ausgeschlossen ist, hat der Gesetzgeber zwischenzeitig nachgebessert.

Das Infektionsschutzgesetz ist in diesen Fällen wie folgt erweitert worden: ein AN hat im Falle einer infektionsbedingten behördlichen Schließungsanordnung einer KiTa oder Schule, aufgrund der er sich um sein unter zwölfjähriges bzw. behindertes Kind selbst kümmern muss und dadurch einen Verdienstausfall erleidet und er auch keine anderen zumutbaren Betreuungsmöglichkeiten hatte, einen Erstattungsanspruch gegenüber dem Staat in Höhe von 67% des entstandenen Verdienstausfalls. Der Schließungszeitraum darf dabei nicht innerhalb der Schulferien liegen. Die Entschädigung wird maximal für sechs Wochen gezahlt und ist auf EUR 2.016 EURO je vollen Monat begrenzt.

Die Auszahlung der Entschädigung übernimmt bei Arbeitnehmern für längstens sechs Wochen der Arbeitgeber. Der Arbeitgeber kann bei der von den Ländern bestimmten zuständigen Behörde - in Sachsen ist das die Landesdirektion -  einen Erstattungsantrag stellen. Es besteht für Arbeitgeber auch die Möglichkeit, einen Vorschuss bei der Behörde zu beantragen (Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, BMAS).

  • Antragsformulare und weitere Informationen der Landesdirektion Sachsen finden Sie hier.
  • Weitere Informationen zur Anspruchsstellung stehen unter www.ifsg-online.de zur Verfügung.
  • Fragen und Antworten zum Entschädigungsanspruch lesen Sie auf den Seiten des BMAS.

Notbetreuung

Bei der Schließung von Kindertageseinrichtungen wird eine Notbetreuung lediglich für Kinder von Eltern in Sektoren der kritischen Infrastruktur angeboten, zu denen u.a. Zahnarztpraxen zählen (Gesundheitsversorgung und Pflege). Wenn mindestens einer der Personensorgeberechtigten in einer Zahnarztpraxis beruflich tätig ist, und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe an einer Betreuung des Kindes gehindert ist sowie eine Betreuung durch den anderen Personensorgeberechtigten nicht abgesichert werden kann, besteht ein Anspruch auf Notbetreuung.

Für die Inanspruchnahme der Notbetreuung muss von den Eltern eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorgelegt werden, dass diese in Bereichen der Kritischen Infrastruktur tätig sind. Das ausgefüllte Formblatt ist der Kindertageseinrichtung vorzulegen.

Quarantäne­

  • Die Quarantäne ist eine zeitlich befristete Absonderung von ansteckungsverdächtigen Personen oder von Personen, die möglicherweise das Virus ausscheiden.
  • Eine Quarantäne wird dann behördlich angeordnet, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat.
  • Ein solches Risiko liegt vor, wenn man innerhalb der letzten zwei Wochen engen Kontakt zu einem Erkrankten mit einer laborbestätigten COVID-19-Diagnose hatte. Ein enger Kontakt bedeutet hauptsächlich, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist.
  • Die Beurteilung des Ansteckungsrisikos und damit die Anordnung und Aufhebung der Quarantäne obliegt im Einzelfall dem zuständigen Gesundheitsamt.
  • Die Anordnung einer Quarantäne erfolgt in der Regel zunächst mündlich. Aufgrund des Arbeitsumfangs der Behörden folgt der schriftliche Bescheid mitunter viel später.
  • Wer aufgrund des Coronavirus durch das Gesundheitsa­mt unter Quarantäne gestellt wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann über die Landesdirektion Sachsen eine Entschädigung beantragen. Bestehen Sie auf einen schriftlichen Bescheid, um einen etwaigen Anspruch auf Entschädigung geltend machen zu können. Entschädigung nach Paragraf 56 Infektionsschutzgesetz können bei der zuständigen Behörde beantragt werden. Seit 12.05.21 ist dies nur noch online über das Portal amt24.sachsen.de möglich.

Ansprechpartner Landesdirektion:
Landesdirektion Sachsen
Referat 21
Claudia Gläser
Altchemnitzer Str. 41
09120 Chemnitz
Tel.: 0371 - 532 12 23
entschaedigungcorona@lds.sachsen.de

Link zur Landesdirektion


­­­Um der steigenden COVID-19-Patientenzahl Rechnung zu tragen, stuft das Robert Koch-Institut (RKI) seine Quarantäne-Empfehlungen für das Gesundheitspersonal herunter. Sollte in Zahnarztpraxen relevanter Personalmangel herrsch­en

  •  muss Personal mit hohem Expositionsrisiko (Kategorie 1a: Kontakt mit Aerosolen und Sekreten eines COVID-19-Erkrankten) nur noch für 7 Tage in häusliche Quarantäne gehen. Treten danach keine Symptome auf, kann mit Mund-Nasen-Schutz weitergearbeitet werden.
  • Personal mit begrenztem Expositionsrisiko (Kategorie 1b: Mindestabstand von zwei Metern ohne Schutzkleidung wurde unterschritten, oder ein naher Kontakt von mehr als 15 Minuten mit einem Erkrankten fand statt), kann ohne auftretende Symptome mit Mund-Nasen-Schutz weiterarbeiten. Details lesen Sie hier.

Wichtig ist, dass diese Entscheidungen möglichst mit dem örtlichen Gesundheitsamt getroffen werden und die empfohlene Dokumentation durchgeführt wird.

Weiterhin gilt: Ist diese Quarantäne nicht behördlich angeordnet, entsteht auch kein Anspruch auf eine Entschädigung. Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem zuständigen Gesundheitsamt auf.

Lesen Sie auch die Informationen der BZÄK.

 

Fürsorgepflicht

Neben den allgemeinen Grundsätzen des Arbeitsschutzes (§ 4 Arbeitsschutzgesetz) hat der Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht (§ 618 BGB). Demnach muss er alles dafür tun, damit Angestellte ihre Arbeit gefahrlos ausüben können. In der aktuellen Situation bedeutet dies, dass Sie gegebenenfalls weitere Maßnahmen zum Schutz Ihrer Mitarbeiter ergreifen müssen, wie z. B. Hygiene- und Verhaltensregeln am Arbeitsplatz oder den Verzicht auf unnötige Besprechungen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beantwortet die häufigsten Fragen auf ihrer Homepage.

Kurzarbeit

Für Zahnarztpraxen besteht die Möglichkeit, bei der Agentur für Arbeit unter bestimmten Voraussetzungen Kurzarbeit zu beantragen. Der erleichterte Zugang zum Kurzarbeitergeld gilt seit 01.03.2020 und wurde erneut verlängert bis zum 31. März 2022.

Welche Erleichterungen sind das?

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht bereits, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von jeweils mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge werden für ausgefallene Arbeitsstunden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.
  • Auszubildende haben in der Regel erst nach einem Arbeitsausfall von 6 Wochen oder 30 Tagen einen Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Zur Überbrückung kann bei der Landesdirektion ein Ausbildungszuschuss beantragt werden. Mehr lesen Sie unter „Soforthilfen“.
  • Flyer der Bundesagentur für Arbeit.

­­­­Alle weiteren Informationen finden Sie auf den Seiten der Arbeitsagentur sowie auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. ­Die Bundeszahnärztekammer hat alle wichtigen Informationen zur ­Beantragung von Kurzarbeitergeld zusammengefasst und stellt diese online  zur Verfügung.

Wie ist das Verhältnis von Kurzarbeit und Mutterschaftsleistungen?­­

Die BZÄK informiert, dass Schwangere und Stillende während eines vollständigen Beschäftigungsverbots und in den Schutzfristen auch bei Kurzarbeit im Betrieb die vollen Mutterschaftsleistungen erhalten. Dies sei die Rechtsauffassung des Bundesministerium für Gesundheit (BMG), des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
Die Praxis dazu sei allerdings derzeit uneinheitlich, so die BZÄK, weswegen, sie empfiehlt, sich über die Mutterschaftsleistungen im Beschäftigungsverbot und in den Schutzfristen mit den auszahlenden Stellen (i. d. R. Arbeitgeber und Krankenkasse bzw. Bundesamt für Soziale Sicherung) in Verbindung zu setzen (Position der BZÄK „Kurzarbeitergeld in der Zahnarztpraxis“, S. 7 f., vom 23.06.2020).

Das Orientierungspapier der genannten Ministerien findet sich hier.

I­nformationen zur Beschäftigung Schwangerer

­Hinweise für ein generell höheres Infektionsrisiko von SARS-CoV-2 in der Schwangerschaft existieren derzeit nicht, sodass Schwangeren die allgemeinen Maßnahmen zur Infektionsvermeidung zuzüglich der jeweils aktuell gültigen Empfehlungen des Robert Koch- Instituts für die SARS-CoV-2 Prävention empfohlen werden. Jedoch sind die Möglichkeiten einer Behandlung im Falle eines schweren Verlaufs bei Schwangeren eingeschränkt. Geeignete Medikamente und Behandlungsmaßnahmen können beispielsweise nicht genutzt werden, ohne dabei das ungeborene Kind zu gefährden.
Was Sie bei einer Gefährdungsbeurteilung für Ihre Praxis oder einem möglichen Beschäftigungsverbot beachten sollten, ist auf den Faktenblättern der Organisation der Arbeitsschutzverwaltung des Freistaates Sachsen nachzulesen.

Weitere Informationen stellt das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben zur Verfügung:

Im Praxishandbuch der LZKS finden Sie unter „Arbeitsschutz – Gefährdungsbeurteilung nach § 10 Mutterschutzgesetz“ hilfreiche Vorlagen für Ihre Praxis.

Praxisschließung

Die Zahnarztpraxis kann geschlossen werden vom:

  1. Gesundheitsamt
  2. Gesundheitsministerium
  3. Praxisinhaber

Eine finanzielle Entschädigung ist bei einer Schließung durch den Praxisinhaber aktuell nicht vorgesehen. Die Landesdirektion Sachsen informiert dazu auf ihrer Homepage. Weder die Kassenzahnärztliche Vereinigung noch die Zahnärztekammern sind befugt, Praxisschließungen anzuordnen.
Bei Erkrankung eines Arbeitnehmers/Praxisinhabers kann das Gesundheitsamt als zuständige Behörde weitere Maßnahmen einleiten, z. B. häusliche Quarantäne, berufliches Tätigkeitsverbot, Schließung einer Praxis. Für den entstandenen Verdienstausfall können Entschädigungen bei der Landesdirektion beantragt werden.
Die geänderten Sprechzeiten oder die Schließung der Praxis teilen Sie bitte unter der Angabe der Vertretung schnellstmöglich im Geschäftsbereich Zulassung mit:
E-Mail: zulassung@kzv-sachsen.de
Tel.: 0351 8053-416

­Sicherstellung­­sauftrag

Aufgrund der erteilten Zulassung zur vertragszahnärztlichen Versorgung müssen entsprechend dem Versorgungsauftrag Sprechstunden angeboten werden. Dies gilt derzeit unverändert weiter. Zum Versorgungsauftrag gehört auch, bei eigener Abwesenheit die Patientenversorgung zu regeln, entweder durch einen Vertreter in der eigenen Praxis oder in Absprache mit einer Praxis aus der Nähe (kollegiale Vertretung).
Die Behandlung eines Patienten darf nur in begründeten Fällen abgelehnt werden. Dies ist bei nachweislich infizierten oder unter behördlicher Quarantäne stehenden Patienten der Fall. Lesen Sie dazu mehr unter In der Praxis.

Auftreten eines Krankheitsfalls

Arbeitnehmer sind verpflichtet, den Arbeitgeber unverzüglich über eine eigene Erkrankung oder Krankheits- oder Verdachtsfälle im eigenen Umfeld zu informieren. Als Arbeitgeber ist es sicherlich sinnvoll, Mitarbeiter zur Abklärung des Verdachts bzw. für die Dauer der Inkubationszeit bezahlt von der Arbeitspflicht freistellen.

Versicherung­

Prüfen Sie Ihren Unfallversicherungsschutz und treten Sie gegebenenfalls in die gesetzliche Versicherung ein. Eine Infektion mit dem Coronavirus gilt als Berufskrankheit, wenn sie nachweislich beruflich erworben ist. Ausführliche Informationen zur gesetzlichen Unfallversicherung finden Sie im ZBS 03/2020 auf Seite 21 und in der Broschüre der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

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Schutzausrüstung

FFP2 oder Mund-Nasen-Schutz (Quelle: BGW)?

Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass ein Schutz der Beschäftigten durch den Mund-Nasen-Schutz nicht ausreichend ist, sind Atemschutzmasken (FFP2-Masken oder gleichwertige Atemschutzmasken) zu tragen. Dies kann bei folgenden Situationen notwendig sein:

  • anwesende Personen (z. B. Patientinnen und Patienten, Kundschaft, Bewohnerinnen und Bewohner) tragen keine Bedeckung von Mund und Nase, beispielsweise bei gesichtsnahen Tätigkeiten im Ausatembereich;
  • bei den ausgeführten Tätigkeiten ist mit einer Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß zu rechnen, beispielsweise durch lautes Sprechen/Singen oder andere Tätigkeiten, bei denen aufgrund körperlicher Anstrengung mit einem deutlich erhöhten Atemvolumen zu rechnen ist;
  • bei Arbeitsbereichen, in denen sich Personen mit einer ungeklärten Atemwegserkrankung befinden können und dadurch das Infektionsrisiko erhöht sein kann (z. B. Kliniken, Arztpraxen, Pflegeheime);
  • erhöhte Gefährdungslage durch regional hohe Inzidenzen, Ausbruchsgeschehen oder durch das Auftreten von besorgniserregenden Varianten des SARS-CoV-2 (Mutationen) [...]

Nachzulesen auch in den Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe TRBA 250 und TRBA 255.

Beschaffung von Schutzausrüstung

Nach wie vor gilt, dass nur geeignete Schutzmaßnahmen das Durchbrechen der geforderten Mindestdistanz von 1,50 Meter rechtfertigen.
Hier sollte jede Praxis eigenverantwortlich über die sinnvolle Bevorratung in Zeiten der Pandemie entscheiden. Den übergangsweisen Einkauf sowie die Verteilung von Schutzausrüstung hat die KZV Sachsen in die Eigenverantwortung der sächsischen Zahnarztpraxen zuückgegeben. Die Beschaffung von Schutzausrüstung liegt damit wieder in deren Zuständigkeit.

Desinfektionsmittel

Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist ein behülltes Virus, das bereits durch Desinfektionsmittel der Klassifikation „begrenzt viruzid“ sicher inaktiviert wird. Die im Rahmen der Basishygiene standardmäßig eingesetzten, VAH-gelisteten Desinfektionsmittel sind auch im Einsatz gegen dieses Virus vollumfänglich geeignet.

Einsatz von Gesichtsmasken

Aufgrund der Mangelsituation bei Gesichtsmasken während der Corona-Pandemie war die EU bestrebt, durch vorübergehende Sonderregelungen das Angebot zu erhöhen und die Versorgung sicherzustellen, ohne die erforderliche Sicherheit und Schutzfunktion zu vernachlässigen. Wegen fehlender FFP2-Masken hat die EU während der Pandemie für einen begrenzten Zeitraum auch Masken aus anderen, nichteuropäischen Staaten zugelassen. Mittlerweile hat sich die Versorgungslage soweit entspannt, dass in der EU wieder verkehrsfähige Ware beschafft und ausgegeben werden kann. Für den Einsatz im medizinischen Bereich, und somit auch in der ZAP, sollten die verwendeten Masken (FFP2 bzw. MNS) folgende Kennzeichnungen besitzen:

  • Name bzw. Logo des Herstellers
  • für Hersteller außerhalb der EU muss der zuständige EU Bevollmächtigte kenntlich gemacht sein,
  • konkrete Bezeichnung der Maske
  • Angabe der Filterklasse z. B. FFP2 bzw. Maskentyp
  • Einwegmaske oder wiederverwendbare Maske
  • angewandte EU-Norm EN149:2001
  • CE-Zeichen mit vierstelliger Nummer (benannte Stelle)
  • Verwendbarkeitsdatum.

Lesen Sie dazu auch das Faktenblatt Persönliche Schutzausrüstung - Informationen für Apotheken und Arztpraxen - Stand: 30.11.2020

Im Regelbetrieb (Behandlung von Patienten, bei denen keinen dringender Infektionsverdacht besteht) gelten die unter "In der Praxis" getroffenen Aussagen.

Finanzielle Hilfen

­­­­­­­­­­­­­­­­Überbrückungshilfe IV bis 31. März 2022

Unternehmen, die von der Corona-Pandemie stark betroffen sind, können die Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe beantragen.

Förderzeitraum

November 2020 bis März 2022

Neu ist:

  • Die bis März 2022 verlängerte Überbrückungshilfe IV ist inhaltlich weitgehend deckungsgleich mit der Überbrückungshilfe III Plus. Auch in der verlängerten Überbrückungshilfe IV sind Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt. Die Antragstellung erfolgt auch für die verlängerte Überbrückungshilfe durch prüfende Dritte.
  • Verlängert wird auch die Neustarthilfe Plus für Soloselbständige. Für den Zeitraum Oktober 2021 bis März 2022 können Soloselbstständige, deren Umsatz durch Corona weiter eingeschränkt ist, damit zusätzlich bis zu 4.500 EUR Unterstützung erhalten..


Antragsstellung

Die Antragstellung erfolgt durch Dritte über die bundesweit einheitliche Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de


Weitere Informationen

Homepage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

 

 

Steuerfreie Corona-Prämie bleibt bis März 2022

Bis 31.03.2022 können Sie Ihren Mitarbeitern mit einer steuerfreien Corona-Prämie "Danke" sagen. Der Zeitraum für die Auszahlung der max. 1.500 Euro wurde erneut erweitert und festgelegt auf den Auszahlungszeitraum zwischen dem 01.03.2020 und 31.03.2022.

Wichtig zu wissen: Durch die Verlängerung gilt der Maximalbetrag nicht neu. In der Zeit vom 1. März 2020 bis zum 31. März 2022 können Sie insgesamt bis zu 1.500 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei auszahlen. Eine Aufteilung auf mehrere Teilleistungen ist jedoch möglich.


Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen, also auch Zahnarztpraxen

  • Einführung einer degressiven Abschreibung in Höhe von 25 Prozent, höchstens das 2,5-fache der linearen Abschreibung, für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die in den Jahren 2020 und 2021 angeschafft oder hergestellt werden

 

Dienstwagen

  • Bei der Besteuerung der privaten Nutzung von Dienstwagen ohne Kohlendioxidemission wird der Höchstbetrag des Bruttolistenpreises auf 60. 000 Euro angehoben (bislang 40.000 Euro).

Hinweis der BZÄK zu Soforthilfen und Abschlagzahlungen­­

Die von Bund und Ländern gewährten Soforthilfen stellen eine finanzielle Überbrückung auch für Freiberufler dar. Regelmäßige Voraussetzung ist allerdings ein eingetretener Liquiditätsengpass. Ein Liquidit­ätsengpass entsteht immer dann, wenn die finanziellen Mittel fehlen, um allen Zahlungsverpflichtungen fristgemäß nachzukommen. Es muss also für die Beantragung der Soforthilfe regelmäßig eine existenzielle Notlage vorliegen. Ende März/Anfang April erfolgte Quartalsabschlagszahlungen sind bei der Beurteilung für einen Liquiditätsengpass nach Auffassung der BZÄK und KZBV auch dann zu berücksichtigen, wenn diese für einen Zeitraum vor der Coronakrise gezahlt worden sind. 

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Weitere Hilfen ­

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Zuschüsse zu neuen Ausbildungsverträgen ZFA – Bundesprogramm „Ausbildung sichern“

Ausbildende Zahnarztpraxen, die ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren aufrechterhalten, werden mit einer Ausbildungsprämie gefördert. Das Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die von der Corona-Krise betroffen sind. Es hat diese Ziele:

  • Ausbildungsplätze erhalten (Ausbildungsprämie)
  • zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen (Ausbildungsprämie plus)
  • Kurzarbeit für Auszubildende vermeiden (Zuschuss zur Ausbildungsvergütung)
  • Übernahme bei Insolvenzen fördern (Übernahmeprämie) – unabhängig von der Beschäftigtenzahl

Antragsberechtigt ist, wessen Praxis:

  • in 2020 wenigstens in einem Monat Kurzarbeit durchgeführt hat oder
  • Umsatzeinbruch von durchschnittlich mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten oder von durchschnittlich mindestens 30 Prozent in fünf zusammenhängenden Monaten gegenüber dem Vorjahr im Zeitraum April bis Dezember 2020

Konditionen

  • einmaliger Zuschuss i. H. v. 2.000 € für jeden Ausbildungsvertrag, der für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossen wird
  • einmaliger Zuschuss i. H. v. 3.000 €, wenn bei gleichen Voraussetzungen die Anzahl der Ausbildungsplätze sogar erhöht wird
  • Für Ausbildungen, die ab dem 1. Juni 2021 beginnen, - somit für das kommende Ausbildungsjahr - verdoppeln sich die oben genannten Prämien
  • Die Auszahlung erfolgt nach dem Ende der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit
  • Zur Vermeidung von Kurzarbeit in der Ausbildung werden die Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung bis Ende 2021 verlängert. Zukünftig wird zusätzlich die Hälfte der Brutto-Vergütung des Ausbilders (gedeckelt auf 4.000 Euro, zuzüglich 20 Prozent Sozialversicherungspauschale) übernommen
  • Die Übernahmeprämie wird bis Ende 2021 verlängert und auf 6.000 Euro angehoben. Außer bei Insolvenz wird auch eine Förderung möglich sein, wenn die Kündigung durch den Ausbildungsbetrieb erfolgt ist oder droht, weil diesem die Fortführung der Ausbildung in Folge der Corona-Krise bis zum Ende nicht mehr möglich oder zumutbar ist.

Beantragung


Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales(BMAS)

Ausbildungsprämie auf einen Blick


Steuerliche Entlastungen

Unternehmen jeder Größe, Selbständige und Freiberufler erhalten steuerliche Hilfen, um ihre Liquidität u verbessern. Für unmittelbar vom Coronavirus betroffene Unternehmen gilt bis Ende 2020:

  • Finanzbehörden gewähren Stundungen von Steuerschulden.
  • Steuervorauszahlungen können angepasst werden.
  • Auf Vollstreckungsmaßnahmen wird verzichtet.

Informieren Sie sich beim Bundesfinanzministerium und bei der Sächsischen Staatsregierung.


Beitragsstundungen der Sozialversicherungsbeiträge

­Die Beiträge zur Sozialversicherung können gestundet werden. Dies ist grundsätzlich jedoch nur dann möglich, wenn alle anderen Maßnahmen aus den verschiedenen Hilfspaketen und Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung ausgeschöpft sind.
Der Antrag ist vom Arbeitsgeber formlos an die jeweilige/n Krankenkasse/n zu richten. Nähere Informationen lesen Sie hier.­­

Sozialschutz-Pakete

Die von der Bundesregierung beschlossenen Sozialschutz-Pakete sollen helfen, die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für die Bürgerinnen und Bürger abzufedern und beinhalten unter anderem:

  • Einen vereinfachten Zugang zur Grundsicherung.
  • Entschädigung bei Kinderbetreuung.
  • Zuschüsse für soziale Dienste.
  • 150 EUR Einmalzahlung für Leistungsbezieher der Grundsicherung
  • Zuverdienst bei Kurzarbeit.
  • Regelungen zur Kostenerstattung für Mittagsverpflegung bis Ende Juni
  • Lesen Sie mehr

Was ist COVID-19?

Die Atemwegserkrankung COVID-19 wird durch Coronaviren (Sars-CoV-2) verursacht. Eine Übertragung erfolgt hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion. Ein Überleben der Viren über mehrere Tage auf unbelebten Flächen ist wahrscheinlich. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung durch COVID-19 für die Gesundheit der nicht oder nur einmal geimpften Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein. Für vollständig Geimpfte wird die Gefährdung als moderat eingeschätzt, steigt aber mit zunehmenden Infektionszahlen an. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern (Quelle RKI).

Krankheitsverlauf und Symptome

Laut Robert Koch-Institut (RKI) sind die Krankheitsverläufe sehr unspezifisch, vielfältig und variieren in ihrer Schwere und Symptomatik stark. Sie reichen von symptomlosen Verläufen bis zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum „typischen“ Krankheitsverlauf machen.

Zu den am häufigsten genannten Symptomen zählen:

  • Husten
  • Fieber
  • Schnupfen
  • Störung des Geruchs- und oder Geschmackssinns
  • Pneumonie

Weitere Symptome: Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit ­, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Konjunktivitis, Hautausschlag, Lyphknotenschwellung, Apathie, Somnolenz.

Risikogruppen für schwere Verläufe

Obwohl schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten können, haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

  • ältere Personen ab etwa 50–60 Jahren
  • männliches Geschlecht
  • Raucher
  • stark adipöse Menschen
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung, Bluthochdruck),
    • der Lunge (z. B. Asthma, chronische Bronchitis)
    • chronische Lebererkrankungen
    • Diabetes mellitus
    • Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z. B. Cortison).

Inkubationszeit

Die Inkubationszeit gibt die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung an. Sie liegt laut RKI im Mittel bei 5–6 Tagen. Sie kann jedoch auch nur einen oder bis zu 14 Tage umfassen.

Pandemiezuschlag für Zahnarztpraxen

Die KZBV hat mit dem GKV-Spitzenverband (GKV-SV) eine bundesmantelvertragliche Vereinbarung im Sinne eines „Pandemiezuschlages“ abgeschlossen.

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