Ausbildung zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten

Wiederaufnahme des Berufsschulunterrichtes

Seit dem 22.04.2020 werden die ZFA-Abschlussklassen wieder beschult und mit Schwerpunkt Fachunterricht auf die praktischen Abschlussprüfungen vorbereitet.
Auch die AZUBIS des 2. Ausbildungsjahres werden im Mai wieder in die Berufsschulzentren zurückkehren. Bitte beachten Sie dazu die schulinternen Regelungen. Der Unterricht erfolgt unter den geltenden Hygienerichtlinien sowie dem umzusetzenden Abstandsgebot. Aus diesem Grund werden die Klassen in Gruppen unterrichtet, so dass in der Regel nur an einem Unterrichtstag pro Woche Präsenzunterricht stattfindet. Wenn die Auszubildenden für den zweiten Unterrichtstag Aufgaben erhalten bzw. Homelearning erfolgt, ist dieser Tag für die Bearbeitung der Aufgaben zu Hause vorgesehen.
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Berufsschule Ihrer Auszubildenden.

Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Berufsausbildung

Der Bundesverband der Freien Berufe e. V. (BFB) hat eine umfangreiche FAQ-Liste zu Auswirkungen von Corona auf die Berufsausbildung zur Verfügung gestellt. Lesen Sie diese hier. Weitere Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus finden Sie auf unseren Themenseiten.

Blockunterricht für ZFAs ab 2021/22

Die Beschulung der auszubildenden ZFAs wird neu geregelt. Dies gab das Sächsische Staatsministerium für Kultus bekannt. Die Neuregelungen im
Überblick:

  • Ab dem Ausbildungsjahr 2021/22 wird die Beschulung an den sächsischen Berufsschulen auf das Blockunterricht-Modell umgestellt (§ 17 Absatz 4 Berufsschulordnung); ZFA-Azubis werden dann für durchgängige Wochen entweder in der Ausbildungspraxis oder in der Berufsschule ausgebildet.
  • Die Aufteilung der Wochen wird von der jeweils zuständigen Berufsschule vor Beginn des Ausbildungsjahres 2021/22 festgelegt und bekanntgegeben. 
  • Alle ausbildenden Zahnärzte werden schriftlich von der Regelung informiert.

Die Bewerbung

Zuerst muss eine Zahnarztpraxis, die Zahnmedizinische Fachangestellte ausbildet, gefunden werden.
Die Bewerbungsunterlagen werden direkt an die entsprechende Zahnarztpraxis geschickt. Die/der zukünftigen Ausbilder/in lädt zu einem Vorstellungsgespräch ein. Im Idealfall kommt es zum Abschluss eines Ausbildungsvertrages. Die erforderlichen Unterlagen fordert die/der ausbildende Zahnärztin/Zahnarzt bei der Landeszahnärztekammer Sachsen an. Mit der Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages ist das Ausbildungsverhältnis begründet.
Wichtig ist eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung und bei AZUBIS, die noch nicht volljährig sind, ein Gesundheitszeugnis entspr. § 32 Jugendarbeitsschutzgesetz.

Die dreijährige Ausbildung erfolgt im dualen System, d.h. sowohl in der Zahnarztpraxis als auch in der Berufsschule. Ausgebildet wird in Sachsen in den Berufsschulzentren Dresden, Görlitz, Leipzig, Oelsnitz/Erzg. und Zwickau.

Die/der ausbildende Zahnärztin/Zahnarzt zahlt eine Ausbildungsvergütung. Diese beträgt für neu abgeschlossene Ausbildungsverhältnisse

im 1. Ausbildungsjahr 600,- €
im 2. Ausbildungsjahr 650,- €
und im 3. Ausbildungsjahr 750,- €.

Weitere Informationen:

­Praxen, die den Informationsflyer „Ausbildungsberuf ZFA“ oder das Poster "Wir bilden Aus" verwenden möchten, können diesen im Ressort Ausbildung der LZK Sachsen bestellen:

Telefon: 0351 8066-250; -251; -252
E-Mail: ausbildung­@lzk-sachsen.de­


Druckbare Blätter aus dem Ausbildungsnachweis

 

Termine Infoveranstaltungen
BSZ Görlitz
BSZ Zwickau
BSZ Leipzig
BSZ Dresden
BSZ Oelsnitz

Kontakt

LZK Sachsen
Schützenhöhe 11
01099 Dresden

Tel.: 0351 - 806 60

Stand: 7. Mai 2020