Kompendium

Begriffe für den Buchstaben Kompendium (Z)

Zahnärzte-Praxis-Panel (ZäPP)

Datenbasis zur wirtschaftlichen Lage in vertragszahnärztlichen Praxen

Das Zahnärzte-Praxis-Panel – kurz ZäPP – ist eine im Jahr 2018 bundesweit etablierte Erhebung zur Kosten- und Versorgungsstruktur in vertragszahnärztlichen Praxen. Ziel des ZäPP ist es, eine aussagekräftige, belastbare und höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Datengrundlage über die wirtschaftliche Entwicklung der Praxen in ganz Deutschland zu gewinnen.
Allen Praxen, die sich bereits am ZäPP beteiligt haben, nochmals ein herzliches Dankeschön! Eine rege und auch in den kommenden Jahren regelmäßige Teilnahme am ZäPP ist der Schlüssel zum Erfolg.
Das ZäPP ist in Form eines Panels organisiert. Das Grundkonzept basiert dabei auf wiederholter, regelmäßiger Teilnahme der Praxen über mehrere Jahre hinweg. Der dauerhafte Erfolg der ZäPP-Erhebung hängt also maßgeblich davon ab, dass Sie auch in diesem und in den kommenden Jahren Auskunft über ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geben. Je höher der Rücklauf über mehrere Jahre hinweg ist, desto höher ist auch die Validität und Akzeptanz der Daten, die durch diese ambitionierte Untersuchung gewonnen werden.
Nur mit einer solchen regelmäßigen Teilnahme entsteht eine wissenschaftlich fundierte Datenbasis, auf deren Grundlage die Interessen der gesamten Vertragszahnärzteschaft in Verhandlungen von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen) und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) mit den gesetzlichen Krankenkassen optimal vertreten werden können. Und diese Verhandlungen auf Landes- und Bundesebene sind wiederum die Voraussetzung dafür, dass angemessene Rahmenbedingungen für die Arbeit in den Praxen und damit für eine flächendeckende und wohnortnahe Versorgung der Patientinnen und Patienten gewährleistet werden können.
Daher bitten die Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) Sie als Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärztewieder um aktive Unterstützung und Mithilfe bei diesem wichtigen Langzeitprojekt. Es geht um die individuellen Rahmenbedingungen für Ihre Praxis und damit um die bestmögliche Versorgung Ihrer Patienten! Zu diesem Zweck werden jährlich die an der vertragszahnärztlichen Versorgung teilnehmenden Zahnarztpraxen um Teilnahme am ZäPP gebeten. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer zählt! Die statistischen Angaben im Teil B1 bis B3 finden Sie in Ihrem persönlichen Dokumentencenter. Geben Sie hierfür in das Feld „Ihr Suchbegriff“ ZäPP ein und klicken auf Suchen. Im Ergebnis wird Ihnen die Statistik angezeigt.


Aufwandsentschädigung, kostenloser Praxisbericht und Chefübersicht

Die Teilnahme am ZäPP ist freiwillig, eine Teilnahmepflicht besteht nicht. Die Rücksendung der ausgefüllten Erhebungsunterlagen wird mit einer Aufwandspauschale honoriert. Als zusätzliches Dankeschön erhalten alle Teilnehmenden nach Abschluss der Untersuchung kostenfreie Kontroll- und Planungsinstrumente für die eigene Praxis. Dazu zählen ein individueller Praxisbericht und eine Chefübersicht.

Mit dem ZäPP beauftragt: Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung

Durchgeführt wird die ZäPP-Erhebung vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) im Auftrag der KZBV. Das Zi ist ein renommiertes wissenschaftliches Forschungsinstitut in der Rechtsform einer Stiftung des bürgerlichen Rechts. Mehr Informationen zum Zi finden Sie bei Bedarf unter www.zi.de.


Datenschutz, Datensicherheit und Anonymisierung

Zur Wahrung der Anonymität der Teilnehmenden wurde eine Treuhandstelle zur Verarbeitung der Personendaten eingerichtet. Die Verarbeitung der Erhebungsdaten wird hiervon strikt getrennt. Sämtliche von den teilnehmenden Praxen eingereichten Erhebungsdaten werden pseudonymisiert und in einer eigens dafür eingerichteten Datenstelle unter Beachtung höchster Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz verarbeitet. Sämtliche Datenverarbeitungsprozesse sind so angelegt, dass eine nachträgliche Zuordnung der erhobenen Daten zu einer bestimmten Praxis faktisch ausgeschlossen ist. Das ZäPP ersetzt die bisherige Kostenstrukturanalyse der KZBV.

Weitere Informationen

Zusätzliche Informationen zum ZäPP finden Sie in einem FAQ-Katalog auf dieser Website oder unter www.zäpp.de.
Für persönliche Rückfragen können Sie sich anHerrn Frank Enge, Tel.: 0351 8053-644 als Ansprechpartner bei der KZV Sachsen wenden.
Auch die Treuhandstelle des Zi steht Zahnärztinnen und Zahnärzten bei Bedarf unter der Rufnummer 030 4005-2446 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr gerne zur Verfügung. Oder schicken Sie einfach eine E-Mail an kontakt@zi-treuhandstelle.de.
Die Website des ZäPP mit weiterführenden Informationen, Hilfestellungen und begleitenden Unterlagen zur Erhebung ist unter www.zäpp.de zu finden.

Hintergrund
Mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz hat der Gesetzgeber ab dem Jahr 2013 neue Kriterien für die Vergütungsveränderung geschaffen. Statt der bisherigen Grundlohnsummenanbindung sollen die Gesamtvergütungen unter Berücksichtigung der Zahl und Struktur der Versicherten, der Morbiditätsentwicklung, der Kosten- und Versorgungsstruktur, der für die vertragszahnärztliche Tätigkeit aufzuwendenden Arbeitszeit sowie der Art und des Umfangs zahnärztlicher Leistungen vereinbart werden.
Mit dem ZäPP wird den dadurch gestiegenen inhaltlichen und methodischen Anforderungen an belastbare Daten zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der zahnärztlichen Versorgung Rechnung getragen. Das Projekt schafft zudem eine einheitliche, umfassende Datengrundlage, um die Interessen der Zahnärztinnen und Zahnärzte in Verhandlungen der KZV Sachsen und der KZBV mit den Krankenkassen wirksam zu vertreten.

Änderung vorschlagen

Zahnärztlicher Leiter

Zulassungsvoraussetzung für ein Zahnärztliches Medizinisches Versorgungszentrum ist die Beschäftigung eines Zahnärztlichen Leiters. Dieser ist für die Einhaltung der ordnungsgemäßen Behandlungsabläufe und der vertragszahnärztlichen Pflichten im MVZ zuständig. Der Zahnärztlicher Leiter soll mindestens 20 Stunden/Woche in dem MVZ tätig sein.

Pflichten des Zahnärztlichen Leiters sind insbesondere die sachlich und rechnerisch korrekte Abrechnung, die Einhaltung der Teilnahme des MVZ am Notdienst und Einteilung der Zahnärzte hierfür, die rechtzeitige Antragstellung bei genehmigungspflichtigen Vorgängen (Anstellung von Zahnärzten, Vertretung von abwesenden Zahnärzten), die Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebots einschließlich der Verordnungsweise sowie die Einhaltung von Qualitätssicherungs-, Hygiene- und weiteren Vorschriften.

Änderung vorschlagen

Zahnärzteblatt Sachsen

Das Zahnärzteblatt Sachsen ist die Monatszeitschrift der Zahnärzte in Sachsen. Sie wird vom Informationszentrum Zahngesundheit in Kooperation von Kassenzahnärztlicher Vereinigung Sachsen und Landeszahnärztekammer Sachsen herausgegeben. In regelmäßigen Abständen wird das Heft durch Sonderbeilagen ergänzt, wie zum Beispiel die Praxisteambeilage für das zahnmedizinische Assistenzpersonal.

Änderung vorschlagen

Zahnärztliche Stelle Röntgen

Teil der Qualitätsicherung nach Strahlenschutzverordnung. Der § 130 der StrlSchV beschreibt die Anforderungen, die Art und den Inhalt der durchzuführenden Tatigkeit. Begutachtung der Filme und Unterlagen mit dem Ziel, die Strahlenexposition der Patienten und des Bedienpersonals so niedrig wie möglich zu halten. Weiterführende Informationen im PHB

Änderung vorschlagen

Zahnarztausweis

Für die Mitglieder der Landeszahnärztekammer Sachsen ist es möglich, einen Zahnarztausweis im Scheckkartenformat zu erhalten.
Dieser Berufsausweis besitzt das Layout des künftigen elektronischen Heilberufeausweises, enthält jedoch noch keinen Chip für eine elektronische Signatur.
Der Zahnarztausweis hat nur Gültigkeit in Verbindung mit dem amtlichen Personalausweis oder dem Pass.
Bei Erlöschen der Mitgliedschaft oder im Fall eines Fortzuges aus dem Kammerbereich ist der Ausweis unaufgefordert an die Landeszahnärztekammer Sachen zurückzugeben.

Änderung vorschlagen

Zahnarzt mit Berufserlaubnis

Die Erteilung der Berufserlaubnis dient dem Assistenten zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung nach dem Zahnheilkundegesetz und ist unter Aufsicht und Anleitung eines approbierten Zahnarztes zu absolvieren.

Insofern können Zahnärzte mit Berufserlaubnis nach § 13 Zahnheilkundegesetz (ZHG), welche Ihr Examen in einem Nicht-EU-Staat erworben haben, in einer Zahnarztpraxis als Assistent beschäftig werden, jedoch nicht als Vorbereitungsassistent.

Zahnärztliche Tätigkeiten vor Erhalt der deutschen Approbation können zudem nicht auf die Vorbereitungszeit nach § 3 Abs. 2 Zulassungsverordnung für Vertragszahnärzte angerechnet werden.

Die Beschäftigung eines Zahnarztes mit Berufserlaubnis ist genehmigungspflichtig und bei der KZV zu beantragen. Dem Antrag auf Genehmigung zur Beschäftigung ist u. a. beizulegen:

•    eine beglaubigte Kopie der gültigen Berufserlaubnis nach § 13 Zahnheilkundegesetz (ZHG)
•    eine gültige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis

Der Antrag auf Genehmigung zur Beschäftigung eines Assistenten/Vertreters ist rechtzeitig, mindestens zwei Wochen vor Tätigkeitsbeginn bei der KZV Sachsen einzureichen. Die Anträge werden wöchentlich vom Vorstand der KZV geprüft und genehmigt. Eine rückwirkende Genehmigung ist nicht möglich.

Änderung vorschlagen

Zahnarztregister

Voraussetzung für eine Niederlassung als Vertragszahnarzt oder eine Genehmigung als angestellter Zahnarzt ist neben der Ableistung der erforderlichen Vorbereitungszeit die Eintragung in das Zahnarztregister.

Das Zahnarztregister muss die Angaben über die Person und die berufliche Tätigkeit des Zahnarztes enthalten, die für die Zulassung von Bedeutung sind.

Der Zahnarzt ist in das Zahnarztregister der zuständigen KZV einzutragen, in dem er seinen Wohnort hat.

Mit dem Antrag auf Eintragung in das Zahnarztregister sind folgende Nachweise beizufügen:

•    beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde

•    Approbationsurkunde

•    Nachweise über die zahnärztlichen Tätigkeiten nach der Approbation

•    ggf. weitere Urkunden und Nachweise (z. B. Promotionsurkunden oder Abschlusszeugnisse bei Diplomen aus EU)

Näheres zur Registereintragung ergibt sich aus den §§ 3 bis 10 der Zulassungsverordnung (Zahnärzte-ZV).

Änderung vorschlagen

Zahnarztstatistik

Die Zahnarztstatistik, die im Bereich der KZV Sachsen erstellt wird, ist eine individuelle Praxisstatistik. Bezugsgröße ist die von der jeweiligen Praxis im konkreten Quartal erreichte Fallzahl. Die Statistik ist also keine 100-Fall-Statistik. Sie umfasst nur die Abrechnungen bei den Primär- und Ersatzkassen. Die Statistik wird nach Abschluss der Abrechnung erstellt und steht Ihnen dann in Ihrem persönlichen Dokumentencenter zur Einsicht zur Verfügung. Der Statistik können Sie entnehmen, wie häufig Sie einzelne Leistungen abgerechnet haben, wie häufig der Durchschnitt aller in Sachsen tätigen Praxen die jeweiligen Leistungen abgerechnet hat und um welchen Prozentsatz Sie die Abrechnung des Durchschnitts unter- oder überschreiten. Weiterhin sind der Statistik Aussagen darüber zu entnehmen, wie hoch der Gesamtfallwert der Praxis ist und wie hoch dieser beim Durchschnitt der sächsischen Vertragszahnarztpraxen ist sowie wiederum der Prozentsatz der Abweichung. Bei Fragen zu Ihrer Statistik können Sie sich an die Beratungsstelle Wirtschaftlichkeitsprüfung der KZV Sachsen wenden.

Änderung vorschlagen

Zahnarztsuche

Die Zahnarztsuche bietet allen Interessierten die Möglichkeit, online nach Zahnärztinnen und Zahnärzten in Sachsen zu suchen. Dabei kann nach Parametern wie Name, Ort oder Tätigkeitsschwerpunkt gefiltert werden. 

Änderung vorschlagen

Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)

Zahnmedizinische Fachangestellte sind in der Assistenz bei Diagnostik und Therapie sowie in Praxisorganisation und –verwaltung tätig. Sie betreuen Patienten, führen Hygienemaßnahmen durch, erstellen Röntgenaufnahmen und haben Kenntnisse im Umgang mit Arznei- und Heilmitteln. Die Dokumentation von Behandlungsabläufen, der Abrechnung zahnärztlicher Leistungen und kleine Arbeiten im zahntechnischen Labor ergänzen das Aufgabenspektrum. Zum Berufsbild gehören ebenso die Aufklärung der Patienten über Karies- und Parodontalprophylaxe und die Anleitung zur richtigen Zahn- und Mundhygiene. Selbstverständlich ist die Hilfeleistung bei medizinischen Zwischenfällen.

Grundlegende Voraussetzungen sind ein möglichst guter Haupt-, besser Realschulabschluss oder das Abitur, sowie die Bereitschaft, gern mit Menschen zusammenzuarbeiten. 

Änderung vorschlagen

Zahnmedizinische Prohylaxeassistentin (ZMP)

Aufstiegsfortbildung zur/zum Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin/-en (ZMP)

Tätigkeitsbeschreibung!

Änderung vorschlagen

Zahnmedizinisches Versorgungszentrum (ZMVZ)

Zahnärztliche Medizinische Versorgungszentren (ZMVZ) sind zahnärztlich geleitete Einrichtungen, in denen Zahnärzte, die in das Zahnarztregister eingetragen sind, als Angestellte oder Vertragszahnärzte tätig sind. Der zahnärztliche Leiter muss in dem medizinischen Versorgungszentrum selbst als angestellter Zahnarzt oder als Vertragszahnarzt mindestens halbtags beschäftigt sein.

Medizinische Versorgungszentren können von zugelassenen (Zahn)ärzten, von zugelassenen Krankenhäusern, von Erbringern nichtärztlicher Dialyseleistungen nach § 126 Absatz 3, von gemeinnützigen Trägern, die aufgrund von Zulassung oder Ermächtigung an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen, oder von Kommunen gegründet werden. die Gründung ist nur in der Rechtsform einer Personengesellschaft, einer eingetragenen Genossenschaft oder einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung oder in einer öffentlich rechtlichen Rechtsform möglich.

Das medizinische Versorgungszentrum wurde durch das GKV-Modernisierungsgesetz 2003 eingeführt. Besonderheit bei einem ZMVZ ist, dass nicht mehr die natürliche Person als Vertragszahnarzt zur vertragszahnärztlichen Versorgung zugelassen wird, sondern das medizinische Versorgungszentrum. Dies führt dazu, dass auch der Gründer selbst nicht im medizinischen Versorgungszentrum tätig sein muss. Er bestimmt deshalb einen zahnärztlichen Leiter. In dem ZMVZ können somit auch ausschließlich angestellte Zahnärzte tätig sein. Das ZMVZ wird wie der Vertragszahnarzt für einen Vertragszahnarztsitz zugelassen und erhält eine eigene Abrechnungsnummer. Ein ZMVZ kann nur einen Vertragszahnarztsitz haben.

Das medizinische Versorgungszentrum ist durch den Zulassungsausschuss für Zahnärzte zu genehmigen.

Der Antrag ist schriftlich – unter Verwendung des bereitgestellten Antragsformulars – zu stellen. 

Dem Antrag sind u.a. beizufügen:

•    Nachweis über die Gründereigenschaft (Niederlassungsbescheinigung der KZV der bisherigen Zulassung sowie ein aktueller Registerauszug, Versorgungsvertrag oder Nachweis Zugelassenes Krankenhaus nach § 108 SGB V)
•    bei Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) Gesellschaftsvertrag nach § 705 BGB
•    bei Partnerschaftsgesellschaft (PartG) Partnerschaftsvertrag gem. § 3 PartGG sowie  aktueller Auszug aus dem Partnerschaftsregister gem. § 4 PartGG (nicht älter als 3 Monate)
•    bei eingetragener Genossenschaft (eG) Satzung nach § 5 GenG sowie aktueller Auszug aus dem Genossenschaftsregister gem. § 10 GenG (nicht älter als 3 Monate) und aktueller Ausdruck der Mitgliederliste gem. § 30 GenG
•    bei Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Gesellschaftsvertrag gem. §§ 2, 3 GmbHG, aktueller Auszug aus dem Handelsregister gem. § 7 GmbHG (nicht älter als 3 Monate), aktuelle Gesellschafterliste gem. § 40 GmbHG aus dem Handelsregister, selbstschuldnerische Bürgschaftserklärung aller Gesellschafter
•    bei öffentlich-rechtlicher Rechtsform (Kommunen) Satzung
•    Nachweis über die zahnärztliche Leitung (Vertrag)

Der Antrag muss vollständig – mit allen Unterlagen – spätestens fünf Wochen vor der entsprechenden Sitzung des Zulassungsausschusse bei der Geschäftsstelle des Zulassungsausschusses, Schützenhöhe 11, 01099 Dresden, vorliegen.

Änderung vorschlagen

Zahnmedizinische Verwaltungsassistentin (ZMV)

Die Zuständigkeit der/des ZMV liegt im administrativen Bereich, der Organisation  sowie der Verwaltung, in einer Zahnarztpraxis.
Befähigt, durch aktuelles Wissen, sind die ZMVs in folgenden Bereichen

  • Planung/Abrechnung von Kassen- und Privatleistungen
  • Praxisorganisation/-management, Marketing, QM/Qualitätssicherung
  • Rechts- und Wirtschaftskunde, Zahlungsverkehr und Mahnwesen
  • Kommunikation/Rhetorik, Psychologie, Mitarbeiterführung
  • Informations- und Kommunikationstechnologie, Datenschutz/Datensicherung
  • Ausbildungswesen/Pädagogik, d.h. Mitwirkung bei der Planung, Auswahl und Begleitung von Auszubildenden bzw. Quereinsteigern

Informationen zur Aufstiegsfortbildung

Änderung vorschlagen

Zahnrat

Der ZahnRat ist eine Patientenzeitschrift. Sie erscheint vierteljährlich und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Landeszahnärztekammern von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt. Das Heft kann zur Auslage im Wartezimmer oder zur Unterstützung bei der Beratung der Patienten verwendet werden. Jede Ausgabe enthält wertvolle Tipps und Hinweise zu einem Thema der Mundgesundheit. Auf der offiziellen Website der Zeitschrift finden sich die Ausgaben auch zum Download.

Änderung vorschlagen

Zahntechnik

Gemäß § 88 SGB V vereinbart der Spitzenverband Bund der Krankenkassen mit dem Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen ein bundeseinheitliches Verzeichnis der abrechnungsfähigen zahntechnischen Leistungen. Das bundeseinheitliche Verzeichnis ist im Benehmen mit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zu vereinbaren.

Die Landesverbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen vereinbaren mit den Innungsverbänden der Zahntechniker die Vergütungen für die nach dem bundeseinheitlichen Verzeichnis abrechnungsfähigen zahntechnischen Leistungen, ohne die zahntechnischen Leistungen beim Zahnersatz einschließlich Zahnkronen und Suprakonstruktionen. Die vereinbarten Vergütungen sind Höchstpreise. Die Krankenkassen können die Versicherten sowie die Zahnärzte über preisgünstige Versorgungsmöglichkeiten informieren.

Preise für zahntechnische Leistungen nach Absatz 1 ohne die zahntechnischen Leistungen beim Zahnersatz einschließlich Zahnkronen und Suprakonstruktionen, die von einem Zahnarzt erbracht werden, haben die Preise nach Absatz 2 Satz 1 und 2 um mindestens 5 vom Hundert zu unterschreiten. Hierzu können Verträge nach § 83 abgeschlossen werden.

Im gewerblichen Labor werden die Preise, die am Tag der Lieferung der zahntechnischen Arbeit gültig sind, zur Abrechnung genommen.
Im praxiseigenen Labor ist hierfür ausschlaggebend der Tag der Eingliederung.

Detaillierte Informationen und Preise finden Sie auf der Seite Zahntechnik.

Änderung vorschlagen

Zulassung

Die Zulassung bewirkt, dass der Vertragszahnarzt Mitglied der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Sachsen wird und zur Teilnahme an der vertragszahnärztlichen Versorgung berechtigt und verpflichtet ist.

An der vertragszahnärztlichen Versorgung nehmen zugelassene Zahnärzte und zugelassene Medizinische Versorgungszentren sowie ermächtigte zahnärztliche Einrichtungen teil.

Der Antrag auf Zulassung muss schriftlich gestellt werden. Bei Erfüllung der Voraussetzungen für die Zulassung als Vertragszahnarzt kann der Zahnarzt darauf vertrauen eine Zulassung zu erhalten.

Änderung vorschlagen

Zulassungsverordnung

Die Zulassungsverordnung für Vertragszahnärzte (Zahnärzte-ZV) ist neben dem SGB V die rechtliche Grundlage für die Entscheidungen des Zulassungsausschusses. Sie enthält Regelungen zur Führung des Zahnarztregisters, zur Bedarfsplanung, zu den Voraussetzungen für die Zulassung, zum Vertragszahnarztsitz, Ruhen, Entziehung und Ende der Zulassung sowie zur Zulässigkeit der Beschäftigung von Vertretern, Assistenten und angestellten Zahnärzten und bestimmten Kooperationsformen.

Geregelt ist auch die Zusammensetzung der Zulassungs- und Berufungsausschüsse und das Verfahren vor diesen Ausschüssen. Für die Verfahren vor dem Zulassungsausschuss werden Gebühren fällig. Die Höhe der Gebühren ist in der Zulassungsverordnung im § 46 festgelegt.

Änderung vorschlagen

Zahnärzteversorgung Sachsen (ZVS)

Die Zahnärzteversorgung Sachsen ist die Pflichtversorgung für alle berufstätigen Zahnärzte in Sachsen. Sie gewährt allen Teilnehmern Altersruhegeld sowie Ruhegeld im Fall des Eintritts von Berufsunfähigkeit. Des Weiteren leistet die ZVS den Hinterbliebenen Versorgungsleistungen (Witwen-/Witwerrente, (Halb-)Waisenrente, Sterbegeld).
Sie ist ein Sondervermögen der Landeszahnärztekammer Sachsen mit berufsständischer Selbstverwaltung unter Aufsicht des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales (Rechtsaufsicht) und des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit (Versicherungsaufsicht).

Änderung vorschlagen

Zweigpraxis

Vertragszahnärzte können gem. § 24 Absatz 3 Zahnärzte-ZV neben ihrem Vertragszahnarztsitz auch an weiteren Orten tätig werden, sofern die KZV diese Zweigpraxis zuvor genehmigt hat. Voraussetzung ist, dass sich die Versorgung der Versicherten am Ort der Zweigpraxis verbessert, ohne dass die Versorgung am Ort des Vertragsarztsitzes beeinträchtigt wird. Die Tätigkeit am Vertragszahnarztsitz muss zeitlich insgesamt überwiegen. Eine Zweigpraxis in den Räumen anderer Praxen ist räumlich abzugrenzen (Praxisschild). Leistungen in der Zweigpraxis sind grundsätzlich persönlich zu erbringen oder durch einen vom Zulassungsausschuss genehmigten, angestellten Zahnarzt.

Der Antrag auf Genehmigung einer Zweigpraxis im gleichen KZV-Bereich, in dem sich auch die Hauptpraxis befindet, ist schriftlich und rechtzeitig vor Tätigkeitsbeginn bei der KZV Sachsen einzureichen. Die Anträge werden vom Vorstand der KZV geprüft und genehmigt. Eine rückwirkende Genehmigung ist nicht möglich. Der Antrag auf Ermächtigung (Betrieb einer Zweigpraxis in einem anderen KZV-Bereich als dem Vertragszahnarztsitz) ist beim dortigen Zulassungsausschuss einzureichen.

Änderung vorschlagen

Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung dient der Ermittlung des Ausbildungsstandes. Sie soll vor dem Ende des 2. Ausbildungsjahres stattfinden und ist eine Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme an der Abschlussprüfung.

Änderung vorschlagen