Kompendium

Begriffe für den Buchstaben Kompendium (W)

Wegweiser zur neuen Website

Wir freuen uns, Ihnen den umfassend überarbeiteten Internetauftritt von LZKS und KZVS vorstellen zu können.

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Weiterbildung

Auf der Grundlage der Weiterbildungsordnung der Landeszahnärztekammer Sachsen gibt es für Zahnärzte die Möglichkeit der Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, Fachzahnarzt für Oralchirurgie und Fachzahnarzt im öffentlichen Gesundheitswesen.

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Weiterbildungsassistent

Weiterbildungsassistent ist, wer nach Erteilung der zahnärztlichen deutschen Approbation nach den Bestimmungen des Zahnheilkundegesetzes und der Weiterbildungsordnung den Erwerb einer Gebietsbezeichnung anstrebt.

Niedergelassene Zahnärzte bzw. in einem MVZ oder in Einrichtungen nach § 311 Abs. 2 SGB V angestellte Zahnärzte, die von der Landeszahnärztekammer zur Weiterbildung auf einem bestimmten Gebiet ermächtigt sind, sind zur Beschäftigung eines Weiterbildungsassistenten berechtigt.

Für Weiterbildungsassistenten tritt an die Stelle der zweijährigen Vorbereitungszeit die jeweils in der Weiterbildungsordnung der Landeszahnärztekammer geregelte Weiterbildungszeit.

Der Antrag auf Genehmigung zur Beschäftigung eines Assistenten/Vertreters ist rechtzeitig, zwei Wochen vor Tätigkeitsbeginn bei der KZV Sachsen einzureichen. Die Anträge werden wöchentlich vom Vorstand der KZV geprüft und genehmigt. Eine rückwirkende Genehmigung ist nicht möglich.

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Weiterbildungsbefugnis

Eine Weiterbildungsbefugnis ist notwendig, um Zahnärzte weiter zu bilden. Sie wird auf Antrag von der Landeszahnärztekammer erteilt. Die Weiterbildungsordnung der Landeszahnärztekammer Sachsen regelt die Erteilung einer Befugnis.

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Weiterbildungsordnung

Die Weiterbildungsordnung der Landeszahnärztekammer Sachsen regelt die Belange rund um die Weiterbildung der Zahnärzte zum Fachzahnarzt. Sie wird durch die Kammerversammlung beschlossen.

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Werbung

Dem Zahnarzt sind sachliche Informationen über seine Berufstätigkeit gestattet. Berufsrechtswidrige Werbung ist dem Zahnarzt untersagt. Berufsrechtswidrig ist insbesondere eine anpreisende, irreführende, herabsetzende oder vergleichende Werbung. Der Zahnarzt darf eine berufsrechtswidrige Werbung durch Dritte weder veranlassen noch dulden und hat dem entgegen zu wirken.

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Wiederholungsprüfung

Widerspruchsmöglichkeiten für Gutachten aller Fachbereiche

Wirtschaftlichkeitsgebot

Das Wirtschaftlichkeitsgebot ist geregelt in § 12 Abs. 1 SGB V. Es fordert, dass die erbrachten Leistungen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein müssen, sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen.

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Wirtschaftlichkeitsprüfung

In Sachsen werden die Auffälligkeitsprüfung, die Einzelfallprüfung sowie die Prüfung auf Feststellungen eines sonstigen Schadens durchgeführt. Die Überprüfung der Verordnungsweise erfolgt als Einzelfallprüfung.

Die Auffälligkeitsprüfung wird in Sachsen in der Regel als Durchschnittswertprüfung durchgeführt. Sie erfolgt nur auf Antrag. Antragsberechtigt sind die KZV Sachsen sowie die Krankenkassen. Beide Seiten können derzeit maximal 75 Anträge stellen. Insgesamt ist damit die Auffälligkeitsprüfung auf 150 Praxen/Jahr beschränkt. Aufgreifkriterien sind nach der Übergangsvereinbarung zur Prüfvereinbarung Abweichungen von mehr als 50 Prozent über dem durchschnittlichen Fallwert und/oder eine Abweichung von mindestens 100 Prozent bei einzelnen Gebührenpositionen. Grundlage der Auswahl ist die Zahnarzt-Statistik, welche die durchschnittliche Leistung der sächsischen Zahnärzte, bezogen auf die individuelle Fallzahl, darstellt.

Eine Einzelfallprüfung kann bei Vorliegen eines Verdachts auf unwirtschaftliche Leistungserbringung beantragt werden. Einzelfallprüfungen werden insbesondere auch in den Leistungsbereichen KFO, KBR und PAR durchgeführt. Grundsätzlich unterliegen genehmigte Leistungen in diesen Leistungsbereichen keiner nachträglichen Prüfung auf Wirtschaftlichkeit, es sei denn, die abgerechneten Leistungen gehen über die genehmigten Leistungen hinaus. Auch kann die richtlinienkonforme Durchführung der Behandlung im Rahmen der Einzelfallprüfung überprüft werden. Ein Sonderfall der Einzelfallprüfung ist die Prüfung der Verordnungsweise.

Die Prüfungsstelle hat auf Antrag zu prüfen, ob ein Zahnarzt infolge schuldhafter Verletzung vertragszahnärztlicher Pflichten einer Krankenkasse einen sonstigen Schaden verursacht hat. Das ist z. B. dann der Fall, wenn eine falsche Bescheinigung ausgestellt worden ist und die Krankenkasse daraufhin Leistungen für den Versicherten erbracht hat. Es erfolgt die Überprüfung und Beurteilung eines einzelnen Behandlungsfalles.

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Wohnortprinzip

Am 1. Januar 2002 trat das Gesetz zur Einführung des Wohnortprinzips bei Honorarvereinbarungen für Ärzte und Zahnärzte in Kraft. Zunächst nur für die Betriebs- und Innungskrankenkassen umgesetzt, wird es seit Januar 2015 für alle Krankenkassen angewendet.
Demzufolge vereinbart die Kassenzahnärztliche Vereinigung nun mit den für ihren Bezirk zuständigen Landesverbänden der Krankenkassen und Ersatzkassen Gesamtverträge für die vertragszahnärztliche Versorgung der Mitglieder mit Wohnort in ihrem Bezirk einschließlich der mitversicherten Familienangehörigen.

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