Kompendium

Begriffe für den Buchstaben Kompendium (F)

Fehlermeldesystem

Festzuschüsse

Die Geldleistung der gesetzlichen Krankenkassen für eine Zahnersatzversorgung orientiert sich an den im Einzelfall vorliegenden klinischen Befund.

Dazu ermittelt der Zahnarzt, welche Befunde vorliegen, für die der Versicherte Anspruch auf Festzuschüsse hat. Dies hat auf der Grundlage des bei der zahnärztlichen Untersuchung festgestellten zahnmedizinischen Gesamtbefundes zu geschehen.

Hierfür stehen 7 Befundklassen zur Verfügung. Entscheidend für die Zuordnung zu den Festzuschuss-Befunden ist das Vorliegen, der in den einzelnen Befundklassen genannten Voraussetzungen. Den Beschreibungen der einzelnen Festzuschuss-Befunde ist zu entnehmen, wann Leistungsansprüche bestehen und welche Festzuschuss-Befunde neben anderen angesetzt werden können. Die Abrechnungshilfe für Festzuschüsse bietet eine Übersicht über die Befundklassen 1 bis 7 mit den aktuell gültigen Geldbeträgen und die Kombinationsfähigkeit einzelner FZ-Befunde miteinander.

Die tatsächliche Therapie hat keinen Einfluss auf die Höhe der Geldleistung, da es sich um ein befundorientiertes Festzuschusssystem handelt. Die Festzuschüsse werden jedoch erst dann gewährt, wenn die auslösenden klinischen Befunde mit Zahnersatz, Zahnkronen oder Suprakonstruktionen so versorgt sind, dass keine weitere Versorgungsnotwendigkeit besteht.

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Flüchtlinge aus der Ukraine

Flüchtlinge aus der Ukraine mit akuten Schmerzen haben grundsätzlich einen Anspruch auf eine zahnärztliche Behandlung.
Voraussetzung für die Abrechnung der Leistungen über die KZV Sachsen ist die Vorlage eines Behandlungsscheins (analog Asylbewerber). Diesen erhalten die Patienten, soweit eine Registrierung bei einer Behörde erfolgt ist, z. B. über die Aufnahmeeinrichtung bzw. die Kommune (Sozialamt/Ausländerbehörde).
In Notfällen kann der Behandlungsschein auch nachgereicht werden. Patienten, die nicht registriert sind und keinen Behandlungsschein einreichen, müssen die Behandlung selbst bezahlen.

Der Leistungsanspruch besteht nur im Falle von akuten Erkrankungen und Schmerzzuständen. Abrechnungsgrundlage ist der BEMA-Z.

Die Kosten der zahnmedizinischen Behandlung werden im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes übernommen.

Die BZÄK bietet ein Piktogrammheft zur Kommunikation ohne Worte an. In Ukrainischer Sprache stehen eine Patienteninformation, ein Anamnesebogen sowie ein Fragebogen für Notfallbehandlungen zum Download bereit.

Weitere Informationen:

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Formularbestellung

Zur Bestellung Ihrer Formulare nutzen Sie bitte die Online-Formularbestellung.

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Fortbildung

Die Fortbildung umfasst den Erwerb und die Vertiefung von Kenntnissen, Fertigkeiten und Erfahrungen in den bestimmten Fachgebieten.
Die kammereigene Fortbildungseinrichtung bietet fachbezogene Fortbildungen für Zahnärzte und das Praxisteam.

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Fortbildungsnachweis für fachliche Fortbildung

Jeder Vertragszahnarzt muss innerhalb dieses Fünfjahreszeitraums mindestens 125 Fortbildungspunkte nachweisen. Zum Erfassen dieser Fortbildungspunkte bietet die KZVS Formblätter im Excel- bzw. PDF-Format an. mehr

 

 

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Fortbildungsordnung ZMP, ZMV

Fortbildungspflicht

Der Zahnarzt, der seinen Beruf ausübt, ist verpflichtet, sich in dem Umfang beruflich fortzubilden, wie es zur Einhaltung und Entwicklung der zur Berufsausübung erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten notwendig ist. (Berufsordnung der sächsischen Zahnärzte § 5)

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Fortbildungspunkte

Alle Fortbildungsveranstaltungen werden, wenn sie den Leitsätzen der BZÄK/ DGZMK/ KZBV zur zahnärztlichen Fortbildung entsprechen, gemäß dieser mit Punkten bewertet. Der Zahnarzt/ die Zahnärztin müssen selbst einen Nachweis über die Anzahl, die Art der Fortbildung und deren Bewertung führen. mehr

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Fortbildungsreihen

Freier Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ)

Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) e. V. ist der größte unabhängige zahnärztliche Berufsverband in Deutschland. Er vertritt die Interessen der Zahnärzteschaft gegenüber Politik und Öffentlichkeit und setzt sich für eine selbstbestimmte Ausübung des zahnärztlichen Berufes zum Wohle der Patienten ein.

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Früherkennungsuntersuchungen

In der vertragszahnärztlichen Versorgung gehören zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern vom 6. bis zum 72. Lebensmonat zum Leistungsumfang. Dies sind gemäß BEMA Teil 1 die BEMA-Nummern FU 1, FU Pr, FU 2 sowie FLA.

Eine Übersicht zur Anwendung bietet auch ein Beitrag im Zahnärzteblatt Sachsen Nr. 6/19.

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Füllung

Kavitäten können mit plastischen Materialien gefüllt oder mittels Einlagefüllungen versorgt werden. Es wird zwischen metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen unterschieden. Bei der Materialauswahl und der Wahl der Füllungsart müssen bestimmte Faktoren berücksichtigt werden, wie dem Zweck, der zu erwartenden Haltbarkeit, der Größe und Lage der Füllung und den ästhetischen Ansprüchen des Patienten. Zu den plastischen Materialien gehören Amalgam, Kompomer und Komposit (Kunststoff) sowie der Glasionomerzement als provisorisches Füllungsmaterial.
Definitive plastische Füllungen werden für gesetzlich Versicherte unter den BEMA-Nrn. 13a-d abgerechnet. Damit ist die Verwendung jedes erprobten und praxisüblichen plastischen Füllmaterials einschließlich der Anwendung der Ätztechnik und der Lichtaushärtung abgegolten. Eine Zuzahlung durch den Versicherten ist nicht zulässig. Nur wenn Versicherte bei Zahnfüllungen eine darüberhinausgehende Versorgung wählen, haben sie die Mehrkosten selbst zu tragen.

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