Kompendium

Begriffe für den Buchstaben Kompendium (P)

PARO-Gutachten

Der Gutachter prüft die medizinische Notwendigkeit der geplanten Therapiemaßnahmen im Zusammenhang mit den gesetzlichen Einschränkungen, Richtlinien und BEMA-Bestimmungen. Wirtschaftlichkeitsgebot und Zweckmäßigkeit der Behandlung stehen gleichberechtigt neben der medizinischen Notwendigkeit.

In der Regel erfolgt eine klinische Untersuchung des Patienten. Aktuelle Röntgenaufnahmen und vollständige Angaben zur Vorbehandlung sind dem Gutachter zur Verfügung zu stellen.

Folgende Voraussetzungen für eine Leistungsübernahme durch die Krankenkassen werden geprüft:

  • Fehlen von Zahnstein
  • Fehlen sonstiger Reizfaktoren
  • Erfolgte Anleitung des Patienten zur richtigen Mundhygiene
  • Vorliegen einer behandlungsbedürftigen Parodontopathie
  • Wirtschaftlichkeit der geplanten Behandlung unter Berücksichtigung von Prognose und Mitarbeit des Patienten

Die Aufgabe des Gutachters ist es, der Krankenkasse mit seiner Stellungnahme die fachliche Basis für eine korrekte leistungsrechtliche Entscheidung zu liefern.

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Patientenakademie

Zwei Mal im Jahr öffnet das Zahnärztehaus die Türen des Hörsaales für die Patientenakademie. Diese Vortragsreihe der Landeszahnärztekammer Sachsen richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger. Es werden Themen rund um die zahnärztliche Prophylaxe und zahnärztliche Behandlung aufgegriffen.

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Patientenberatung

Die Patientenberatungsstelle im Zahnärztehaus berät vertraulich und kostenfrei zu folgenden Fragen/Themen:

  • Informationen zu zahnmedizinischen Themen
  • Beantwortung von Fragen zur zahnärztlichen Behandlung
  • Unterstützung bei der Suche nach einem Zahnarzt mit speziellen Fachkenntnissen und Be-handlungsangeboten
  • Hilfestellung bei der Nachweisführung – zahnärztliches Bonusheft
  • gebührentechnische Prüfung von Heil- und Kostenplänen sowie Rechnungen
  • argumentative Unterstützung für Gespräche mit Krankenkassen, Versicherungen, Erstat-tungsstellen
  • Vermittlung von unabhängigen Sachverständigen zur Erstellung von Gutachten
  • Beratung und Vermittlung in Streitfällen bzw. bei vermuteten Behandlungsfehlern

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Patienteninformation

Patientenrechtegesetz

Das Patientenrechtegesetz ist am 26. Februar 2013 in Kraft getreten. Es stellt u.a. das Rechtsverhältnis zwischen Arzt/Zahnarzt und Patienten dar. Es enthält auch Regelungen zum Behandlungsvertrag und zur Dokumentation der Behandlung und Aufbewahrung der Patientenakte dar.

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Patientenunterlagen

Der Behandelnde ist verpflichtet eine Patientenakte zu führen und sämtliche aus fachlicher Sicht für die derzeitige und künftige Behandlung wesentliche Maßnahmen und deren Ergebnisse aufzuzeichnen, insbesondere Anamnese, Diagnosen, Untersuchungen, Untersuchungsergebnisse, Befunde, Therapien und ihre Wirkungen, Eingriffe und ihre Wirkungen, Einwilligungen und Aufklärungen. Arztbriefe sind in die Patientenakte aufzunehmen.

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PDCA-Zyklus

Der P-D-C-A-Zyklus, auch Qualitätskreislauf genannt, beschreibt den vierstufigen Regelkreislauf eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses: Plan, Do, Check, Act. In der ersten Phase (Plan) werden Probleme und Ist-Zustand beschrieben. Nach deren Analyse werden Messgrößen für das Erreichen des Zielzustands definiert. In der zweiten Phase (Do) werden die Maßnahmen zum Erreichen des Zielzustands praktiziert. Die dritte Phase (Check) dient der Überprüfung.  Die beim Umsetzen der Maßnahmen gesammelten Erfahrungen sowie die erzielten Ergebnisse werden reflektiert. Gegebenenfalls wird nachjustiert. In der vierten Phase (Act) werden die Erfahrungen evaluiert, die Wirksamkeit der Maßnahmen ausgewertet und daraus Standards für das künftige Vorgehen abgeleitet.

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persönliches Dokumentencenter

Im persönlichen Dokumentencenter werden, mit dem Einverständnis des Praxisinhabers, seine Praxis betreffende Dokumente von der KZV Sachsen zur Einsicht, Speicherung und Druck hinterlegt.

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Pflicht zur fachlichen Fortbildung

Obwohl alle Zahnärzte bereits über das Berufsrecht zur Fortbildung verpflichtet sind, hat der Gesetzgeber im Jahr 2004 die Fortbildungspflicht der Vertragszahnärzte auch im Sozialgesetzbuch geregelt (§ 95 d SGB V). Demnach ist jeder Vertragszahnarzt zur regelmäßigen fachlichen Fortbildung verpflichtet und muss alle fünf Jahre der für ihn zuständigen Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZV) nachweisen, dass er dieser Pflicht in den zurückliegenden fünf Jahren nachgekommen ist.
Alles zu Mindestpunktzahl und Zertifikaten sowie zu Folgen bei Nichtvorlage der Nachweise, lesen Sie in den weiteren Informationen zur Fortbildungspflicht.

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Polizeiverwaltungsamt Sachsen

Das Polizeiverwaltungsamt ist im Zuge der Neuorganisation "Polizei.Sachsen.2020" aus der bisherigen Landespolizeidirektion Zentrale Dienste Sachsen entstanden.

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Praktische Abschlussprüfung ZFA

Im praktischen Teil der Prüfung soll der Prüfling zeigen, dass er Patienten vor, während und nach der Behandlung betreuen, Patienten über Behandlungsabläufe und über Möglichkeiten der Prophylaxe informieren und zur Kooperation motivieren kann. Er soll nachweisen, dass er Behandlungsabläufe organisieren, Verwaltungsarbeiten durchführen sowie bei der Behandlung assistieren kann. Dabei soll der Prüfling Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, Belange des Umweltschutzes und Hygienevorschriften berücksichtigen.

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Prävention

Prävention soll die Gesundheit fördern, Erkrankungen und deren Fortschreiten erkennen und vermeiden sowie die Schwere von Erkrankungen mildern. Prophylaxe, also die Vermeidung von Erkrankungen, stellt somit einen Teil der Prävention dar. Der Fokus der zahnmedizinischen Prävention liegt auf den Zielgruppen Kinder, Jugendliche, Patienten mit Behinderung und Pflegebedürftige. Durch die Präventionsanstrengungen der Landeszahnärztekammer Sachsen sollen Zahnärzte und ihr Praxisteam bei der Arbeit in der Prävention unterstützt werden. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Bereichs Prävention.   

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Praxisabgabe

Praxisanmeldung

Praxisausweis

Der Praxisausweis (SMC-B Karte) authentisiert die Leistungserbringerinstutition als medizinische Einrichtung gegenüber der Telematik.

Erst durch diese kann der Konnektor eine Verbindung zur Telematik aufbauen. Der elektronische Praxisausweis ist grundsätzlich 5 Jahre ab dem Bestelldatum beim Anbieter gültig.

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Praxisbegehung

Kontrolle der gesetzlichen Vorgaben im Rahmen der Praxisführung (Arbeitsschutz, Strahlenschutz, Hygiene, Aufbereitung von Medizinprodukten …) durch die zuständigen Landesbehörden.

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Praxisbörse

Die Praxis-/Stellenbörse steht den sächsischen Zahnärzten und Mitarbeitern zur Verfügung.

Wie nehmen Sie Kontakt zu einem Inserenten auf?

  • Zur Anzeige von Inseraten wählen Sie zuerst die gewünschte Kategorie (Kooperationen, Stellen für Praxismitarbeiter, Stellen für Zahnärzte, Stellen für Zahntechniker, Zahnarztpraxis). Anschließend können die verschiedenen Filter zur Eingrenzung der Suche genutzt werden. Die gefundenen Inserate werden unterhalb des Filters angezeigt.
    • "Angebot" = Stellenangebot des Arbeitgebers
    • "Gesuch" = Stellengesuch des Arbeitnehmers
  • Bei Chiffre-Anzeigen hat der Inserent der Veröffentlichung und Weitergabe seiner persönlichen Daten nicht zugestimmt. Senden Sie eine E-Mail mit Angabe der Anzeigennummer und Ihren Kontaktdaten an die angegebene E-Mailadresse. Wir leiten Ihre Nachricht an den Inserenten weiter.
  • Eine Weiterleitung von Bewerbungsunterlagen ist aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen nicht möglich.

Was sollten Sie als Inserent wissen?

  • Um ein neues Inserat aufzugeben, wählen Sie zuerst die gewünschte Kategorie (Kooperationen, Stellen für Praxismitarbeiter, Stellen für Zahnärzte, Stellen für Zahntechniker, Zahnarztpraxis). Anschließend kann das sich öffnende Formular ausgefüllt und an die KZVS gesendet werden.
    • "Angebot" = Stellenangebot des Arbeitgebers
    • "Gesuch" = Stellengesuch des Arbeitnehmers
  • Bitte beachten Sie, dass das Feld „Bemerkungen“ im Volltext veröffentlicht wird. Alle gemachten Angaben sind auf der Website sichtbar.
  • Nach Veröffentlichung Ihres Inserates erhalten Sie eine E-Mail mit Ihrer Anzeigen-Nummer.
  • Eine automatische Löschung erfolgt nach drei Monaten (Stellen für Praxismitarbeiter und für Zahntechniker) bzw. sechs Monaten (Zahnarztpraxis, Kooperationen, Stellen für Zahnärzte).
  • Informieren Sie uns rechtzeitig, wenn Ihre Anzeige verlängert, verändert oder gelöscht werden soll.

Bitte beachten Sie, dass Ihre persönlichen Daten über Internet-Suchmaschinen – auch nach dem Löschen durch die KZV Sachsen – weiter im Internet abrufbar sein können.

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Praxisführung

Unter dem Oberbegriff „Praxisführung“ sind alle unternehmerischen Pflichten und Anforderungen im Zusammenhang der zahnärztlichen Praxisführung zu verstehen. Der Ausschuss Praxisführung versteht sich als Dienstleister bei der Umsetzung praxisrelevanter Belange, Verordnungen und Vorschriften.

Schwerpunktmäßig werden dabei folgende Themen bearbeitet:

  • Vorschriften für zahnmedizinische Arbeitsstätten
  • Anforderungen an den Betrieb und die Anwendung von Medizingeräten und -produkten
  • Arbeits- / Gesundheitsschutz (Gefährdungen, Jugend- und Mutterschutz sowie Arbeitsmedizinische Vorsorge)
  • Organisation des BuS-Dienstes  (Betriebsärztliche und Sicherheitstechnische Betreuung)
  • Umgang mit Gefahrstoffen einschließlich Praxislabor
  • Praxishygiene, Entsorgung von Praxisabfällen sowie Amalgamabscheidung
  • Qualitätsmanagement 

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Praxisgemeinschaft


Praxisgemeinschaft

Eine weitere Form der zahnärztlichen Kooperation ist die Praxisgemeinschaft, bei der jeder Leistungserbringer seine eigene Praxis mit eigenem Patientenstamm, eigener Patientendokumentation und jeweils eigenständiger Abrechnung führt. Die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen sind hiervon zu unterrichten.
Die gemeinsame Nutzung von Praxisräumen und Praxiseinrichtungen sowie die gemeinsame Beschäftigung von Hilfspersonal durch mehrere Vertragszahnärzte ist zulässig (§ 33 Abs. 1 Zahnärzte-ZV). Nicht zulässig ist die gemeinsame Beschäftigung von Zahnärzten und Ärzten; dies gilt nicht für medizinische Versorgungszentren.

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Praxishandbuch

Sammlung aller für die zahnärztlichen Praxisführung notwendigen Informationen, Vorschriften und Verordnungen. Seit 2009 steht Ihnen dieses Nachschlagewerk als Online-Version zur Verfügung.  Startseite der Onlineversion des Praxishandbuches der LZKS.

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Praxisinhaber

Jeder niedergelassene Zahnarzt ist Inhaber einer Praxis. Die Berufsausübung des niedergelassenen Zahnarztes ist an einen bzw. bis zu zwei weiteren Praxissitzen gebunden. Zahnärzte dürfen ihren Beruf einzeln oder gemeinsam in allen für den Zahnarztberuf zulässigen Gesellschaftsformen ausüben. Praxisinhaber tragen die Verantwortung für die Behandlung der Patienten in der Praxis und für die ordnungsgemäße Praxisführung wie z.B. die Einhaltung der Bestimmungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

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Praxisstatistik

Die Zahnarztstatistik, die im Bereich der KZV Sachsen erstellt wird, ist eine individuelle Praxisstatistik. Bezugsgröße ist die von der jeweiligen Praxis im konkreten Quartal erreichte Fallzahl. Die Statistik ist also keine 100-Fall-Statistik. Sie umfasst nur die Abrechnungen bei den Primär- und Ersatzkassen. Die Statistik wird nach Abschluss der Abrechnung erstellt und steht Ihnen dann in Ihrem persönlichen Dokumentencenter zur Einsicht zur Verfügung. Der Statistik können Sie entnehmen, wie häufig Sie einzelne Leistungen abgerechnet haben, wie häufig der Durchschnitt aller in Sachsen tätigen Praxen die jeweiligen Leistungen abgerechnet hat und um welchen Prozentsatz Sie die Abrechnung des Durchschnitts unter- oder überschreiten. Weiterhin sind der Statistik Aussagen darüber zu entnehmen, wie hoch der Gesamtfallwert der Praxis ist und wie hoch dieser beim Durchschnitt der sächsischen Vertragszahnarztpraxen ist sowie wiederum der Prozentsatz der Abweichung. Bei Fragen zu Ihrer Statistik können Sie sich an die Beratungsstelle Wirtschaftlichkeitsprüfung der KZV Sachsen wenden.

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Praxisstempel

Es reicht aus, wenn das Praxisverwaltungssystem einen Stempeleindruck für die Formulare bereitstellt. Ein herkömmlicher Stempel ist nicht zwingend erforderlich. Es steht der Praxis und jedem Vertragszahnarzt frei, sich einen oder mehrere Stempel mit den nachfolgend aufgelisteten Angaben anfertigen zu lassen:

•    Titel, Vor- und Zunamen des Leistungsgerbringers, ggf. Zulassungsfachgebiet / Schwerpunkte / Zusatzbezeichnungen
•    Titel, Vor- und Zunamen der Partner einer Berufsausübungsgemeinschaft
•    Bei Medizinischen Versorgungszentren ist/sind nur der/die zahnärztliche(n) Leiter mit Vor- und Zuname(n) und dem Zusatz "Zahnärztliche Leitung" zu benennen, nicht jedoch die übrigen Leistungserbringer
•    Art der Berufsausübungsgemeinschaft
•    Praxisanschrift
•    Abrechnungsnummer
•    Telefon- und Faxnummer

Die Aufnahme eines angestellten Zahnarztes ist freiwillig und wäre als angestellter Zahnarzt zu kennzeichnen.

Wenn bei größeren Berufsausübungsgesellschaften nicht alle Partner namentlich auf dem Stempel/Stempeleindruck Platz finden, können Sie Namen von einzelnen Partnern weglassen. Bei zahnärztlichen Verschreibungen muss aber immer der Name des verordnenden Zahnarztes erkennbar sein, das Unterschriftskürzel allein reicht nicht (lt. § 2 Arzneimittelverschreibungsverordnung).

Bei der Anfertigung des Praxisstempels ist zu beachten, dass ein Maß von Breite 45 – 50 mm und Höhe 25 – 30 mm nicht überschritten wird.

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Praxisteambeilage

Praxisübernahme

Praxisverkauf

Praxisverlegung

Die Verlegung einer Vertragszahnarztpraxis (Umzug) ist genehmigungspflichtig und entsprechend rechtzeitig beim Zulassungsausschuss zu beantragen, da der zugewiesene Vertragszahnarztsitz verlassen wird.
Antrag auf Verlegung des Vertragszahnarztsitzes

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Praxisvertretung

Steht der Zahnarzt während seiner angekündigten Behandlungszeiten nicht zur Verfügung, so hat er für eine entsprechende Vertretung zu sorgen. Name, Anschrift und Telefonnummer des Vertreters sind in geeigneter Form bekannt zu geben. (Berufsordnung)

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Praxisverwaltungssystem (PVS)

Das Praxisverwaltungssystem - kurz PVS - gehört zur Grundausrüstung in jedem Praxismanagement. Die Software unterstützt bei der Organisation und Dokumentation der Praxisaufgaben.

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Privatliquidation

Die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) ist die amtliche Grundlage für die Vergütung beruflicher Leistungen der Zahnärzte, soweit nicht durch Bundesgesetz etwas anderes bestimmt ist. § 10 der GOZ regelt die Fälligkeit, Mindestinhalt  und die Formvorschriften für die Gestaltung der Privatliquidation.

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Prothetik-Mängelgutachten

Treten nach der Eingliederung von Zahnkronen bzw. Zahnersatz bei Patienten Beschwerden auf, ermöglicht die nachträgliche Begutachtung die objektive Überprüfung der durchgeführten Versorgung. In diesem Fall kann die Krankenkasse eine Begutachtung veranlassen, um festzustellen, ob die durchgeführte Behandlung dem genehmigten Heil- und Kostenplan entspricht und ob die Behandlung Planungs- und/oder Ausführungsmängel aufweist. Falls solche Mängel festgestellt werden, dient das Gutachten als Grundlage für Ansprüche auf Mängelbeseitigung durch Nachbesserung oder Neuanfertigung.

Eine klinische Untersuchung ist grundsätzlich notwendig. Vollständige Diagnostikunterlagen und Angaben zum Behandlungsablauf sind dem Gutachter zur Verfügung zu stellen.

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Prothetik-Planungsgutachten

Die Krankenkassen können im Vorfeld von Behandlungen die bei ihr eingereichten Behandlungspläne begutachten lassen. Die Begutachtung dient den Kassen zur Entscheidungsfindung, ob die Voraussetzungen zur Leistungsgewährung erfüllt sind. Dazu gehört insbesondere die Prüfung, ob die geplanten Leistungen den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) für eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche vertragszahnärztliche Versorgung sowie dem in § 12 SGB V verankerten Wirtschaftlichkeitsgebot entsprechen. Mit der gutachterlichen Stellungnahme erhält die Krankenkasse die fachliche Basis für eine korrekte leistungsrechtliche Entscheidung. Für Patientinnen und Patienten hat das Planungsgutachten den Vorteil, dass sie eine neutrale und objektive Überprüfung der geplanten Behandlung hinsichtlich der zahnmedizinischen Indikationsstellung sowie leistungsrechtlicher Ansprüche gegenüber der Krankenkasse erhalten. Dem behandelnden Zahnarzt wird mit einer positiven Stellungnahme des Gutachters die korrekte medizinische Indikationsstellung, die richtlinienkonforme Behandlungsplanung und Vorbehandlung bestätigt.

In der Regel erfolgt eine klinische Untersuchung des Patienten. Aktuelle Röntgenaufnahmen und vollständige Angaben zur Vorbehandlung sind erforderlich.

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Prüfung Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)

Prüfungsausschuss ZFA

Der Prüfungsausschuss führt das Prüfungsgespräch zum Fachzahnarzt/ zur Fachzahnärztin für das jeweilige Fachgebiet (Kieferothopädie oder Oralchirurgie) durch. Die Weiterbildungsordnung der Landezahnärztekammer Sachsen bildet die Grundlage dazu.

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Prüfungsgebühren

Für sämtliche von der LZKS durchgeführten Prüfungen werden Gebühren erhoben.
Gebührenordnung der LZKS

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Prüfungsvorbereitungskurs (PVK)

Die LZKS bietet für Auszubildende des 3. Lehrjahres Vorbereitungskurse für die praktische Abschlussprüfung an. Termine finden Sie im Fortbildungskalender

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Prüfvereinbarung

Die Prüfvereinbarung ist eine Vereinbarung zwischen der KZV und den Landesverbänden der Krankenkassen sowie den Ersatzkassen, welche den Inhalt und die Durchführung der Wirtschaftlichkeitsprüfung im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben regelt.

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Punktwerte

Das Honorar der vertragszahnärztlichen Leistungen ergibt sich, wenn man die Punktzahl einer Leistung mit dem verhandelten Punktwert multipliziert.

Der Vorstand der KZV Sachsen verhandelt mit den Krankenkassen für alle vertragszahnärztlichen Leistungen die Punktwerte. Hiervon ausgenommen ist der Punktwert für Zahnersatz, dieser wird bundeseinheitlich für alle Krankenkassen gleich zwischen der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung und dem Spitzenverband Bund der gesetzlichen Krankenkassen verhandelt. 

Die aktuellen Punktwerte sind pro Quartal in einer Übersicht zusammengestellt.

Für die anderen Kassenzahnärztlichen Vereinigungen finden Sie die Punktwerte hier.

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PVS