Kompendium

Begriffe für den Buchstaben Kompendium (M)

Medikationsplan (eMP)

Seit dem 1. Oktober 2016 haben die Versicherten gem. § 31a Abs. 1 Satz 1 SGB V einen Anspruch auf Erstellung und Aushändigung eines Medikationsplans in Papierform, wenn sie gleichzeitig mindestens drei verordnete Medikamente anwenden. Dieser Anspruch kann nur gegenüber Vertragsärzten, nicht jedoch gegenüber Vertragszahnärzten, geltend gemacht werden. Mit der Erstellung des Medikationsplans ist daher zunächst keine Änderung der aktuellen vertragszahnärztlichen Aufgaben verbunden.

Falls Sie sich ausführlicher mit der Anwendung eMP befassen wollen, verweisen wir Sie auf den Leitfaden zum eMP der KZBV.

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Medizingeräteprüfung

Regelmäßige Wartungen und ggf.  sicherheits- und messtechnischer Kontrollen nach Angaben der Hersteller. Weitere Informationen im PHB der LZKS Kapitel Medizingeräte.

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Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)

Die §§ 95 Abs.1, 1a, 2 bzw. 6 SGB V regeln die Gründungsvoraussetzungen eines MVZ. Hiernach handelt es sich bei einem MVZ um eine ärztlich geleitete Einrichtung, in der Ärzte bzw. Zahnärzte, die im Arzt-/Zahnarztregister eingetragen sind, als Angestellte oder als zugelassene Vertragszahnärzte/-ärzte zur Erbringung ambulanter zahnärztlicher bzw. ärztlicher Leistungen tätig werden. Das MVZ hat die gleichen Rechte und Pflichten wie ein an der vertragszahnärztlichen Versorgung teilnehmender  Vertragszahnarzt. Insbesondere finden die Bestimmungen des SGB V bzw. der Zulassungsverordnung Anwendung.

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Metallkostenabrechnung bei der Verwendung von Edel- bzw. Reinmetall

Die durch die Verwendung von Edelmetall bzw. Reinmetall entstandenen Mehrkosten sind immer vom Patienten zu tragen. In der Abrechnung gegenüber der Krankenkasse dürfen keine Mehrkosten für Edel- oder Reinmetall enthalten sein.

Von den tatsächlich entstandenen Edelmetallkosten (inkl. Mehrwertsteuer) wird der NEM-Zuschuss abgezogen, der dem Versicherten laut geltendem Festzuschuss zusteht. Der NEM-Zuschuss ergibt sich aus der Multiplikation der betroffenen Abrechnungseinheiten mit dem geltenden und von der Bonus-Stufe abhängigen NEM-Festzuschuss. (siehe Tabelle)

Die Berechnung der Edelmetallmehrkosten:

Edel-/Reinmetallkosten inkl. MwSt.
-   NEM (FZ-bezogene Bonus-Stufe) x Abrechnungseinheiten
=  Edel-/Reinmetallmehrkosten (vom Patienten zu tragen)

Die für diese Berechnung benötigten Abrechnungseinheiten entsprechen i. d. R. der sich aus den Befunden ergebenden Anzahl der Abrechnungseinheiten (siehe Tabelle). Wurde in der Laborrechnung die BEL II-Pos. 970 0 abgerechnet, was bei einer gleichzeitigen Versorgung mit Nichtedelmetall vorkommt, sind diese für die Berechnung benötigten Abrechnungseinheiten um die Anzahl der abgerechneten BEL II-Pos. 970 0 zu vermindern. (Tabelle der Abrechnungseinheiten)

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Mehrkostenvereinbarung

Meldeordnung LZKS

Die Meldeordnung regelt die Modalitäten zur Mitgliedschaft in der Landeszahnärztekammer. Teil der Meldeordnung ist der Meldebogen. Sie wird durch die Kammerversammlung beschlossen.

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Mitgliedsbeitrag Kammer

Der Mitgliedsbeitrag in der LZK Sachsen wird pro  Monat nach der Zuordnung in eine Beitragsgruppe festgelegt. Grundlage dafür ist die Beitragsordnung.

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mobiles Kartenterminal

Das mobile Kartenlesegerät ist eine weitere Komponente der Telematikinfrastruktur und findet seinen Einsatz bei Haus- und Pflegeheimbesuchen. Zahnärzte, welche im aktuellen Jahr oder Vorjahr mindestens einen Kooperationsvertrag nach §119 Abs. 1 SGBV abgeschlossen haben oder mindestens 30 Besuchsfälle nachweisen, erhalten ein mobiles Kartenlesegerät zzgl. mobiler SMC-B Karte als Erstausstattung refinanziert.

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Mutterschutz

Werdende Mütter dürfen nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen, Gasen oder Dämpfen ausgesetzt sind oder bei denen Berufskrankheiten entstehen können. Weitere Informationen im PHB der LZKS Checkliste Schwangerschaft., Mutterschutzrichtlinienverordnung

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MVZ