Kompendium

Begriffe für den Buchstaben Kompendium (E)

E-Fortbildung

Im Zahnärzteblatt Sachsen (ZBS) werden regelmäßig vertragszahnärztliche Themen, wie z. B. Abrechnungshinweise und Richtlinien, erläutert. Hierzu gibt es die Möglichkeit, Fortbildungspunkte zu erhalten. Informationen zu Ablauf, Fragebögen sowie Zertifikat finden Sie auf der Seite e-Fortbildung.

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Einreichungstermine

Die Abrechnung für konservierend-chirurgische sowie kieferorthopädische Leistungen erfolgt immer zum Quartalsende. Die genauen Termine werden über die Vorstands-Information der KZV Sachsen bekanntgegeben.

Die Einreichung Ihrer Abrechnungen für Zahnersatz, Kieferbruch- und Kiefergelenkserkrankungen sowie der parodontologischen Leistungen ist jederzeit möglich.

Hinweisen möchten wir in diesem Zusammenhang auf die Stichtagsregelung gemäß § 7 des Honorarverteilungsmaßstabs der KZV Sachsen.

 

 

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Einzelfallprüfung

elektronische Gesundheitskarte (eGK)

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ist eine Krankenversichertenkarte mit erweiterten technischen Möglichkeiten. Sie ersetzt die bisherige Versichertenkarte und ist seit 2015 der reguläre Versicherungsnachweis für gesetzlich Krankenversicherte. Die Karte enthält einen Chip und kann damit als persönlicher Schlüssel des Versicherten zum digitalen Gesundheitsnetz des deutschen Gesundheitswesens (Telematikinfrastruktur, TI) genutzt werden.

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elektronische Patientenakte (ePA)

Die elektronische Patientenakte stellt eine weitere Pflichtanwendung für die Telematikinfrastruktur dar.

Sie beinhaltet alle gesundheitsbezogenen Dokumente, welche lebenslang sicher verwaltet werden können. Gesetzlich Versicherte können auf freiwilliger Basis diese Daten verwalten lassen und bestimmen selbstständig über den berechtigten Personenkreis (Leistungserbringer), welcher Einsicht auf die gespeicherten Dokumente halten darf. Doppeluntersuchungen können vermieden werden und entscheidende Informationen zur Patientenanamnese können mit geringem Aufwand genutzt werden.

Die KZBV hat einen Flyer für die zahnärztliche Praxis und einen Flyer für Patientinnen und Patienten entwickelt.
Im zahnärztlichen Flyer wird grundsätzlich über die ePA, die Vorbereitung der zahnärztlichen Praxis auf die ePA, die Randbedingungen zur Nutzung dieser medizinischen Anwendung und mögliche Nutzungsszenarien informiert.
Der Patientenflyer zur ePA informiert über Zugriffsschutz, Rechteverwaltung, Datenspeicherung und praktische Anwendungsfälle.

 

 

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elektronischer Heilberufeausweis (eHBA)

Der Elektronische Heilberufsausweis (eHBA) ist ein personenbezogener Sichtausweis im Scheckkarten-Format. Er ist als Ausweis für die Gesundheitsberufe spezifiziert und ist die Grundlage von elektronischen Ausweisen im Arzt-, Apotheken- und Zahnarztbereich. Analog zur elektronischen Gesundheitskarte enthält der neue Heilberufsausweis aus Plastik einen Mikrochip, der Authentifizierung (elektronische Identitätsprüfung), Verschlüsselung und elektronische Signatur bietet. 

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elektronischer Medikationsplan (eMP)

Der elektronische Medikationsplan ist eine freiwillige Anwendung für Patienten und Zahnärzte. Medikationsdaten und medikationsrelevante Informationen können auf der eGK gespeichert werden und tragen so, bei automatisierter Prüfung, zur Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) bei.
Zudem können weitere Informationen, wie Unverträglichkeiten, Allergien und aktuell einzunehmende Medikamente gespeichert werden. Mögliche Wechsel- und Nebenwirkungen im Zusammenhang mit zu verordneten Arzneimitteln sollen somit vermieden werden.

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Entlastungsassistent

Ein Vertragszahnarzt kann einen Entlastungsassistenten beschäftigen, um die vertragszahnärztliche Versorgung sicherzustellen. Voraussetzung ist, dass der Vertragszahnarzt selbst nur noch eingeschränkt tätig sein kann, z.B. aufgrund von Krankheit, Schwangerschaft, Eltern- oder Pflegezeit (vgl. § 32 Absatz 2 Zulassungsverordnung für Vertragszahnärzte).

Die Beantragung eines Entlastungsassistenten ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich und wird von der KZV Sachsen/Leitung Geschäftsbereich Zulassung geprüft und genehmigt. Ein Entlastungsassistent muss die Vorbereitungszeit nach § 3 Abs. 2 und 3 Zulassungsverordnung für Vertragszahnärzte abgeleistet haben.

Der Antrag auf Genehmigung zur Beschäftigung eines Assistenten/Vertreters ist rechtzeitig, mindestens zwei Wochen vor Tätigkeitsbeginn bei der KZV Sachsen einzureichen. Über Anträge entscheidet die Leitung des Geschäftsbereichs Zulassung durch Bescheid. Eine rückwirkende Genehmigung ist nicht möglich.

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Erfassungsmasken

Die Erfassungsmasken dienen der Online-Erfassung und Online-Sendung der Abrechnung an die KZVS. Sie sind den Originalbelegen so weit wie möglich nachempfunden. Tatsächlich müssen die Scheine nur Stück für Stück übertragen werden.

Die Daten-Eingabe erfolgt in der Praxis direkt in den Online-Masken. Die Installation einer Software auf dem Praxis-PC ist nicht erforderlich.

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Ermächtigung

Die Zulassungsausschüsse können über den Kreis der zugelassenen Zahnärzte hinaus weitere Zahnärzte oder in besonderen Fällen zahnärztlich geleitete Einrichtungen zur Teilnahme an der vertragszahnärztlichen Versorgung ermächtigen, sofern dies notwendig ist, um
eine bestehende oder unmittelbar drohende Unterversorgung abzuwenden oder einen festgestellten zusätzlichen lokalen Versorgungsbedarf zu decken oder einen begrenzten Personenkreis zu versorgen, beispielsweise Rehabilitanden in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation oder Beschäftigte eines abgelegenen oder vorübergehenden Betriebes (§ 31 Abs. 1 Zahnärzte-ZV). Zudem ist für den Betrieb einer Zweigpraxis eine Ermächtigung durch den Zulassungsausschuss erforderlich, in dessen Bereich die Zweigpraxis liegt, soweit die Zweigpraxis außerhalb des KZV-Bereiches errichtet werden soll, in dem der Vertragszahnarzt Mitglied ist.

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Ersatzkassen

Die Ersatzkassen sind eine von sechs Kassenarten in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Zu den Ersatzkassen gehören die Techniker Krankenkasse (TK), die BARMER, DAK-Gesundheit, die KKH Kaufmännische Krankenkasse, die hkk - Handelskrankenkasse und die HEK - Hanseatische Krankenkasse.

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Ersatzverfahren bei der AOK PLUS für neue eGKs

Durch die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) müssen sich die Krankenkassen bei der Ausstellung elektronischer Gesundheitskarten (eGK) an ein neues Verfahren halten. Deshalb können Patienten nicht so zeitnah wie gewohnt mit einer eGK versorgt werden. Die AOK PLUS gibt ihren neuen Mitgliedern entsprechende Berechtigungsscheine, wie im BMV-Z in § 18 vorgesehen, die bis zum 30. Juni 2021 befristet sind.
Die Behandlung ist gemäß BMV-Z auf Basis des vorgelegten Berechtigungsscheins durchzuführen. Patienten dürfen dadurch keinerlei Nachteile in der Versorgung erfahren.
Für die Abrechnung der erbrachten Leistungen ist das Ersatzverfahren „Vorlage eines anderen Anspruchsnachweises“ zu nutzen. Dafür sind die Daten vom Berechtigungsschein manuell in Ihr PVS-System zu übernehmen.
Informationen zu Verzögerungen bei Ausstellung von eGKs erhalten Sie auf der Website der AOK PLUS.

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Expressabrechnung

Die KZV Sachsen bietet ihren Mitgliedern eine Expressabrechnung für die Festzuschüsse (ZE), für die Abrechnung von  parodontologischen Leistungen (PAR) sowie für die Abrechnung von Leistungen der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen und der Behandlung von Verletzungen des Gesichtsschädels (KBR) an.

Die Teilnahme an der Expressabrechnung muss bei der KZV Sachsen beantragt werden. Dabei sind die Teilnahmebedingungen zu beachten.

Die Übermittlung dieser Abrechnungsfälle muss online erfolgen. Eine Expressabrechnung über die Online-Erfassungsmaske ist ausgeschlossen. 

Bis auf die Abrechnungen der Bundespolizei und der Heilfürsorge Sachsen (Landespolizei) sind Abrechnungen der Sonstigen Kostenträger von der Expressabrechnung ausgeschlossen.

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Expressauszahlung

Die Vergütung für express eingereichte Abrechnungen erfolgt, bei fristgerechter Einreichung, in der Regel nach einer Woche, zu den festgelegten Auszahlungsterminen, vermindert um die Verwaltungskosten von 0,5 % für die Expressabrechnung.

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Externe Prüfung

Laut Berufsbildungsgesetz ist die externe Prüfung eine Ausnahmeregelung, um auch ohne vorangegangene Berufsausbildung zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Zugangsvoraussetzung für diese Prüfung ist eine praktische Tätigkeit (mindestens das eineinhalbfache der festgelegten Ausbildungszeit) in dem Beruf, in dem die Prüfung abgelegt wird.

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